Königsfel den.
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wurde zu Avignon von seinem Vetter für eine Geld-summe verratlien, und in der Schweitz lebendig aufsRad geflochten, auf welchem er noch 3 ganze Tagelebte *). Herzog Johann entkam als Bettler verkleidetnach Pisa und starb dort in einem Kloster, oder, wieAndere meinen, in hohem Alter als ein unbekannterBruder auf seinem Stammgut Eigen bey Königsfelden.Eschenbach hütete 35 Jahre im Würtenbergisclien Vieh-licerden und gab sich erst auf seinem Todbette zu er-kennen ; er war der letzte seines alten Geschlechts.( S. Albis , Knonau, Zürich). Was aus Tägerfeldenund Balm geworden, hat man nie erfahren. Nachdemdie Kaiserinn Elisabeth und ihre Tochter Agnes einigehundert adeliche Familien in der Schweitz (mehr als1000 unschuldige Männer, Weiber und Kinder) durchHenkers Hand hatten liinrichten lassen (S. Hallyryl ,Knonau) , so stifteten sie aus den Gütern so vieler Un-glücklichen im J. 1310. an diesem Ort ein Klarissen-Nonncn - und Minoriten - Mannskloster. Die Kirchewurde über dem mit Blut befleckten Platz, und derAltar über der Stelle aufgerichtet, wo der Kaiser sein
Sobald die Nacht einhracii, kam seine junge und schoneGemahlin, aus dem Hause Halm, unter das Rad, standihm mit aller möglichen Hülfe bey, betete mit ihm,Und milderte, so viel sie konnte, die ungeheuren Mar»tern des Unglücklichen. Vergebens beschwor er sie,sich zu entfernen , weil er durch den Anblick ihresJammers doppelt leide. Sie aber vcrlicfs ihn nicht eher,als bis sie ihm nach der langen schrecklichen Pein di«Augen geschlossen hatte. Von dem Richtplatze begab»ic steh nach Basel, wo sie „geliebt und bewundert von