Kobelvtif. s.
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Ilühlen und Bad er. Von Kobehries 10 Minu-
ten bis am Kienberg , dein Fufs des Ivainor, aufwärtsSt., abwärts 80 Schritt zwischen Waidbäuinen zu dem ,
gelben Thonüberzug verborgen sind. Dieser Kalkspath isttlieils weifs, theils rauchgrau, und glänzt mit schönenreinen Ablösungsflächen seiner grofskörnig abgesonder-ten Stücke. Wird dieser Kalkspath gebiannt, so zer-fällt er in weifses Pulver und giebt den feinsten Gypsfür die bildende Kunst. Im J. 1801. lag ein Doppel-spathstück von 6 F. Länge und 5 F. Höhe auf demBoden der Höhle, weiches man von der Decke abge-löst hatte, weil es herabzufalleu drohte. Aus der zwey-teu Hohle geht es in eine dritte , welche geräumigerseyn soll; aber der Eingang dazu hat sich so verengt,dafs kein Mensch mehr durchkriechen kann. Der
Bach, welcher aus djesen Höhlen strömt, versieht 40Bäder in Kobelwies, welche erwärmt sehr häufig gegendas in den Si mplgegenden des Rheins herrschende kalteFieber gebraucht werden; das Wasser ist sehr hell,läfst nach einiger Zeit starken Bodensatz fallen, undführt Kalkerde und Schwefelsäure.
Wege. Von Kobelwies auf den Camor geht der
Eingang der sogenannten Krj stall - Höhlen. Aus derII "* äufsern Höhle geht es durch ein Dachsloch 24 F. lang
auf Bauch und Knien, dann bald gebükt bald aufrecht20 Schritt aufwärts nach der Krystall - Höhte , die«fcti 8-to F. breit und lang und 1G-20 F. hoch ist, und
:11tk deren Wände mit demjenigen Kalkspath, der Doppelt -
spath genannt wird, bekleidet, und zum Theil in einen