getrennt ist, nordöstlich nach dem Camogher, demhöchsten Berg in den Landschaften Bcllenz , Luganound Conto (s. Beilenz ), hinaufzieht. Dasselbe ist vomlsone- Bach durchströmt, und öffnet sich am östlichenFufse des Mont Cenere. Am Fufs des Camogher liegtdie grofse Gemeinde lsone , von der ein Weg überden lsone- Berg in 2-3 St. nach Beilenz führt. Ueberdie weite Aussicht auf dem Camogher s. man Bel-lenz. Der lsone - Bach fällt bey Agno in den Laga-ner - See.
Julier-Berg, in dfcr nördlichen Felsenkette En-gadins nordöstlich vom Septimer , im K. Graubündten.Ein Pafs führt über diesen Felsen von Chur nach Sel-vaplana im Ober - Engadin. Von Chur bis Bivio11 Sti und von Bivio nach Selvaplana 3 St. (S. Churund Bivio ).
Geschichte des Passes. Wenn Tacitus, Sex-tus Kufus und andere 'römische Schriftsteller von Juli-schen Alpen sprechen, so bezieht sich dies nicht aufden Julierberg , sondern auf die Jütischen Alpen inKrain ( S. Alpen ). Man glaubt, dafs seit dem KaiserAugustus eine römische Strafse über den Julier gegan-gen sey , und zwar von Como nach Chiavenna, durchsBregell - Thal , über den Maloia- Berg, längs demSilser- See durch Sils, über den Julier nach Bivio,und nun durchs Oberhalbsteiner — Thal weiter. Spurenvon Whgengleisen finden sich auf diesem Wege anmehrern Orten , die freylich auch aus spätem Zeitenseyn können. Indessen ist wohl nicht daran zu zwei-