J. 1471. verklagt; der Unfug stieg aufs höchste.— DieSchwester des Wilhelm von Scharnachthai sollte hierdas Nonnenkleid anlegen. Zu ihrer Weihe kam einschöner Jüngling Güntschi aus Intcrlachen. Als sieihn erblickte, rief sie ihn in Gegenwart der Leydenversammelten Convente um die Khe an uud liefs sichmit ihm trauen. Seit der Aufhebung dieser Klöster beyder Reformation ist Interlachen der Sitz eines Landvogtsgeworden, und in den Klostergebäuden werden eine An-zahl Arme unterhalten. — Der Brienzer- See ist nur
St. entfernt. Die physische Lage dieser Gegendmacht dessen Klima sehr mild und angenehm; im Febr.erscheinen schon Blumen auf den Wiesen. Auch stehenhier die größten und schönsten Nußbäume der gan-zen Schtveitz . Die Interlacher haben von jeher grofseTapferkeit bewiesen. Bey der Belagerung Hericourts inllochburgund im J. 1474. verlangten die Interlacherden Sturm, und für sich den ersten Angriff dabey.Eben so gaben sie im J. 1798- Beweise von Tapferkeit.S. Lengnau. Ueber die ganze Gegend und die Weges. Unterseen.
Istra, Städtchen am westlichen Ufer des Langen—sees, im Königreich Italien, in herrlicher Lage, nahean der Mündung des St. Bernardina - Bachs. AYirths-liaus : il Lionc. ^
Merkwürdigkeiten. Die hiesigen Färbcreyenund Bleichen waren von jeher berühmt; cs giebt hiermehrere Manufakturen, und stets ward viel Eisen undKupfer, welches aus der Fremde kam , verarbeitet*