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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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Imek-Tuai;.

Die Inschrift liat keine schöne römische Buchstaben.In der ersten Linie sind sie heynahe um die Hälftegröfser als in der letzten. D^e linke Seite ist mehrausgelöscht als die rechte , indem diese durch einenkleinen Felsvorsprung gegen die von der Höhe herab-fliefsenden Gewässer schützt. Oh man gleich allgemeinglaubt, dals die Römer diesen Felsen durchbrochen ha-ben, um die Verbindung zwischen den Helvetiern undRaurachern zu erleichtern, so scheint diefs'doch sehrzweifelhaft, da die Iclsenöffnung unregelmäfsig undoffenbar nicht durch Kunst geaibeitet ist. Diese Felsen-öffnung scheint schon stattgefunden zu haben, und dieRömer leiteten nur einen Weg hinab ins Dachsfelder-Thal durch diese Oeffnung ; auch sagt die Inschriftnichts anderes als via facta , und keinesweges aperta.Von der Fclsenöffuung geht es sehr steil ins Thal vonDachs fehlen (Tavannes) abwärts, und ganz am Fufsrechts hinter der Mühle sieht inan die Quelle der lau-tern Birs. Die Ansicht des Dachsfelder- Thals durchdiese Felsenöffnung , wenn man von Sonzeboz sichdemselben nähert, versäume man nicht, zu geniefsen.Der Eingang in die Schweitz kann hier vermittelst eines

Dieser Titus Dunnius Paternus war Duumvir Colon.Helvet. unter den Kaisern M. Aurelius und L. Verusund wohnte zu Avenche. Andere lesen via facta perM. Durvum statt per Titum. Die Einwohner nennennoch jet^t den Felsen Durvau ,* und Durvus war vom Ge-schlecht Paternus, welches schon auf zwey andern In-schriften, auf einer zu f'illars le Moine bey Avenche undauf einer zu Solothurn verewigt ist.