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aio Illiez-Thal.
Illiea-Thal, in Unterwallis. S. Lie-Thal,
Ilems-Tjial, im K. Bündten. S. Disentis undTrons.
Imer-Thai. oder Erguel , io St. lang und 4 St.breit, zieht von W. nach SO. im Jura^ von der Süzedurchsironn, welche sich bey Biel in den Bielcr-Se eergielst, an der Grenze des F’ürstenth. Neuchatel.
Geschichte. Dieses Thal erhielt seinen Namenvon einem Ritter Imier , der zur Erfüllung eines ge-thanen Gelübdes im VII. Jahrhundert hier eine Einsie-deley baute. Im IX. Jahrhundert schenkte Karl derGrojse dasselbe an die Probstcy Montiert , wodurches an das ehmalige Bisthum Basel gelangte. Es liegtaber im natürlichen Gebiet der Schweitz, deren Grenzehier die Natur so bestimmt und deutlich an den Fel-sen des Pierre Pertuis gezogen hat, und wurde deswe-gen auch als Schrreitzerboden betrachtet , und imWestphälischen Frieden vom deutschen Reiche unab-hängig erklärt. Die Einwohner des Imer-Thaies stan-den in so nahen Beziehungen mit der Schweitz, dafssie immer unter den Fahnen Biels in den Reihen derSchweitzer auszogen und fochten. Allein im J. 1798.wurde dieses Thal von den Franzosen besetzt, und mitFrankreich einverleibt. (S. Biel).
Merkwürdigkeiten. Dieses Thal ist ausseror-dentlich bevölkert; der Erwerbsfleifs der neuchatelischenThäler Chaux de fand und Bocle, welche unmittelbarangrenzen, hat sich auch hieher verpilanzt, und gros-«n Wohlstand verbreitet. Das höchst gelegne Dorf