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(lisch seyn *). Dem sey wie es Wolle, so vid ist aus-ser Zweifel, dafs dieses Volk von einem andern Stammals seine Nachbaren entsprosseh ist. Sein Körperbauträgt ein andres Gepräge; unter Männern und Frauensah ich herrliche Gestalten , die würdig waren, alsModelle der bildenden Kunst zu sitzen. Auch ist dieSprache dieses Volks nicht so rauh, wie bey den übri-gen Schweitzern , sondern mild und angenehm. DieTracht der Weiber zeichnet sich ebenfalls durch Eigen-thümlichkeiten aus. Muth , Selbstgefühl, Freylieitsliebe,gesunder Verstand, Treue, Aufrichtigkeit und Gutmü-thigkeit , sind Hauptzüge in dem Charakter dieses edelnVolkes. Es behauptete seine Freyheiten unter denHäusern Zähringen , Kyburg , Oesterreich , Strasberg,welches diese Landschaft im J. 1516. verkaufen mufste.Das Volk von Hasli war mit der Stadt Bern schon imJ. 1275. in einen Bund getreten. Als der ReichsvogtJohann von Wcifsenburg die Hasler zu hohem Reichs-steuern nöthigte, so klagten sie darüber bey ihrenNachbarn, den Unterwaldnern, und machten den An-schlag, die Burg Unspunnen am Brienzer - See, woWeifsenburg wohnte, zu überrumpeln. Die Haslerkamen zu früh, wurden zurückgeschlagen , und 50 det
•) Herr von Ilonstelten sagt in seiner Yoyage sur la scenedes sis derniers livres de l’Eucide, Geneve, igo4- p. 15.:,, 3 ’ai trouve parini d'ancicnnes chansons nationales da-noises une conformite avec le chanson de Hasli, oul’un ne peut meconnoitre l'identite des faits, (ju’clles con-tiennent l'une et lautre.”
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