Gries,
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Das erste Alpenthal südwärts, welches man betritt,lieifst Bettelmat; zu den Sennhütten desselben von der
tigt , und die Toccia entspringt hier aus einem forel-lenreichen See. Das zweyte Thälchen heifst Morast ,wo ein Dörfchen Sennhütten, Kehrbächi, welches auchim Winter bewohnt wird. Steil hinab ins dritte Thal-clien auf der Fruth , in welchem wieder ein DörfchenSennhütten, und am Ende desselben eine Kapelle. Hier
öffnet sich das Thal Toccia oder Dolgia , durch welchesein Weg in 5 St. nach Airolo führt. Steil hinab zumvierten Thälchen Frulval , stets neben dem prächtigenFall der Toccia oder Tosa, welcher in drey Sätzen
3-400 F. herabstürzt. Seine Wassermasse ist nachdem Rheinfall die stärkste, und gehört deswegen zuden gröfsten Natur - Schönheiten dieser Art in der
Schweitz. Ueberall, oben, an der Seite, unten, ent-wickelt dieser Wasserfall neue herrliche Ansichten. AmFufs desselben ist das Thal kaum % St. breit, vonsteilen Felsen ummauert , die mit Lerchenbäumen be-kränzt sind. Vom Fufs des Falls bis Frutval St. ;hier ein Ft'irthshaus bey Hin. Saleier. Von Frutvalbis Pommat , oder zum Stäg (italienisch al Ponte,
Höhe 3 ^ St. Hier werden sehr geschätzte Käse verfer-
1 Oie-
»k’k Foimazza) 7» St. (S. Pommat). Die Reise läfst sich
tP®** zu Pferde machen; sie ist beschwerlich, aber gefahrlos.
fc* (S. Pommat). Die Einwohner auf der Südseite des
dt Gries sind bis zum Dorfe Foppiano (ijz St. tiefer im
jjjji;' Thal als Pommat) Deutsche. (S. Arona
III.
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