Graubündten.
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Craubiindlen von dem italienischen Volke bevölkert,welches Griechen und Römer Tyrrhcner , Tusber, He -trusker nennen, und von den Alpen bis an die Tiberin einer Eidgenossenschaft vieler Städte ruhig lebte.Als Bellovesus an der Spitze der Gallier im J. 620.vor Christi Gehurt die Alpen überstieg und als wilderEroberer in die Ebnen Ober-Italiens einbrach, floh einTheil der uralten Einwohner in die Appenninen nachToskana, ein andrer Theil unter Führung des Rhätusin die Alpen des jetzigen Bündtens, wo sie in Veltlin.den Ort Tiran (von Tyrrhenus, dem Führer einer Ko-lonie aus Asien nach Italien), Teglio (von Tejl, Flachsund, Hanf, den sic dort anpflanzten), in Engadin vieleOerter mit den Namen von Städten ihres italischen Va-terlandes C S. Engadin ), im Domie.schgvr-Thai Tnsis(von Tosana) u. s. w. erbauten und ihr neues Vater-land nach ihrem Führer Rhätia nannten. Hier leb-ten die Rliätier frey und wild und beunruhigten dieRömer sehr, welche sie bis zum Jahrhundert des Angu-stus Barbaren und Krieger nennen. Ueber die Ge-schichte der von den Römern eroberten Alpen-Länder
*} Der ursprüngliche Name scheint Rhaea, oder Rhae fürdas Land, und Rhaet, Rhaets für die Einwohner gewe-sen zu seyn. Die uralten Namen Rhaealta (ein altesSchlofs über Sils, und ein Dörfchen nördlich von Kazisim Domleschger-Thale ) ; RI,actsin , Rhaezun , lateinischRhaetia ima , deutsch Rhiizins (Schlofs und Dorf beymEingang ins Domleschgerthal); Rhacom (uraltes Schlofsund Dorf im Oberhalbsteiner-Thäl) zeugen für diese Vef*^nuthung. (Placidus a Speeha),