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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
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Von Kalkspathadern durchzogen, und erfreute in dieserfürchterlichen Steinwüste das Auge jedes Reisenden;noch im J. 1790. bewunderte ich das ungeheure Exem-plar dieses schönen Fossils. Es war von dem Soresciiherabgestürzt, wo eine ganze Schichte dieses Strahlsteinsdicht neben dem mit Granaten und Hornblende gemeng-ten Glimmerschiefer streicht. Der Tremolith bricht,ungeachtet seines Namens, nicht im ZVemo/a-Thal,sondern tiefer unten im Livinen- Thal. lieber diebraunen, schwarzen und Hyazinth-Granaten die schönsteHornblende, Tourmaline, schwarze, weifsc und brauneSchorle, zwey Arten von Granatit, die schönsten Tre-moliten, Cyaniten oder Sappare, und Dolomiten, denstinkenden Scliwerspath, und verschiedne Gypsarten,welche auf der Südseite des Gotthard-Berges brechen,s. man die Art. Airolo und Dazio.

Ausser allen bisher angeführten Fossilien findet mannoch auf dem Gotthards - Berge : Tallit ; Strahligen

Zeolith (sehr selten); Pechblende oder Uranit; gemeinesSchwefelkiefs; Sphene (sehr selten); Anatas (öctaedrit),sehr selten ; späthigen Eisenstein; schiefrigen Eisenglanz;Byssolit (sehr selten); krystallisirten Glimmer bis 1 Z.Durchmesser, von schwarzer, weisser und gelber Farbe;sehr viele weisse Quarz - Krystalle (ehedem fand man |Krystalle von a F. Lange), weiche bisweilen Titanerz, |Tourmalin, Strahlslein, Amianth , Chlorit - Erde, Eisen-glanz u. dgl. seltner Wassertropfen, enthalten, gelb-braune Krystalle fast wie Rauchtopase.

Eine Sammlung von 50-60 Gotthards-Fossilien ko-