Gotthard.
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ohne grol'se Beschwerlichkeit ersteigen ; der letztere istjedoch viel steiler. Die Uebersicht über unzählbareFelsspitzen und schwarze Abgründe ist auf diesen Gip-feln einzig.
Seen und Ursprung des Tessins und derBeufs. In dem Gotthardsthal liegen 8“ 10 kleine Seen.Der Luzendro- See am Fufse des Orsino und Luzendro
St. vom Hospitium nordwestlich , in einem grausen-den Felsenwinkel, von dem Luzendro - Gletscher mitZuflufs versorgt, giebt der Reufs den Ursprung, welcheim Ursern- Thal zwey starke Bäche, nämlich bey Hos-pital den zrreyten Reufs- Arm von der Furca (welcherbis hieher dreyzehn Bäche aufgenommen hat}, undbey Andermatt den dritten Arm von der Ober- undUnteralp erhält, bey Seedorf in den Vierrraldstädter-See, und bey Koblenz , mit der Aare und Limmatvereinigt, in den Rhein fallt. Der Luzendro - See er-nährt rothe Forellen, während in der Reufs und imTessin nur weifse bemerkt werden. Der Tessin ent-springt aus einem kleinen See unweit des Ilospitiums,am Fufse des Prosa und aus dem Sella - See auf derSella- Alp zwischen dem Prosa , Sella und Schipsins,empfängt einen Arm aus dem Val Sorescia am Endedes Tremola-Thals , und bey Airolu noch einige undstärkere Aerme aus den Bedretter -, Kanaria - und/Vorn-Thälern, lallt bey Magadino in den Lago mag-giore , und unter Pavia in den Po. — Die vier klei-nen Seen vor dem Hospitium stehen unter einander inVerbindung, und schicken kleine Bäche sowohl der
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