den. Als Dichter haben sich hervofgethan : HeinrichLorelin, Glarean genannt, Argebald Strub und einGallati * *). Glarus hat den Ruhm, einen der erstenGeschichtschreiber in seinen Landammann AegidiusTschudi der Schweitz gegeben zü haben; er -war 1506.gebohren und starb 1572. Die beyden ersten Bandeseiner Kronik wurden zuerst 1754-1 736 - von J. R.Jselin herausgegeben, und begreifen den Zeitraum vomJ. 1000-1470. Die Fortsetzung bis 1559. (4 Baudein Folio und 2 Bande Supplemente) ist noch ungedruckt.Vollständige Abschriften davon besitzen das KlosterRheinau , nicht weit von Schaffhausen , das KlosterMuri im K. Aargau, das Kloster Engelberg im K,.Unterwalden, die Kantonsbibliotheken zu Aargau undSt. Gallen Job. Heinrich Tschudi zu Schwanden
*) Loretin war zu Mollis *488. gebobren, wurde if>T2.vom Kaiser Maximilian a!s Poet gekrönt, stand als Pro-fessor der Mathematik und Politik zu Basel bis 1629*urtd zu Freyburg bis 1665. Seine Beschreibung derSchweitz in lateinischen "Versen kam zu Basel i 5 i 4 . sein"Werk de arte musica 1546. heraus; von ihm auch Kom-mentare über lateinische Klassiker, Abhandlungen überGeographie 11. s. w* — Strubs Gedichte und Redenwurden j 5 i 8 , in Wien gedruckt.
* k ) Gilg Tschudi’s W*erk über das alte Rhätien erschien zuBasel 1738-» dessen Geschichte des alietr t Galliens ( Galliacomata) zu Konstanz 1758'» dessen Geschichte der Fog*tey Sargans zu Feldkirch 1734.; dessen Beschreibung desBürgerkrieges (Cappelerkrieg) von i 53 i. ist noch unge-druckt. Man sehe Aegidius Tschudis Lehen und Schrif-ten , von Ildcphons Fuchs, Archivar des Klosters Rhei-nau, 1306«