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3 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 2 (1810) G - O
Entstehung
Seite
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Glarus.

SS

Sernft-Thal. Von Schwanden durch das Sernft-Thal oder Kleine Thal bis Elm sind 3 St. Der Wegist nur für Fufsgänger und Reiter. Nach einem Stun-den langen Eng - Pafs gelangt inan nach Engi t dannnach Matt , 2 St. von Schwanden. Hier öffnet sichder Kranchthal - Schlund , aus welchem der wildeKrauch - Bach strömt. Gegenüber zwischen Malt undEngi ist der Platten- Berg, an welchem die schönenSchiefertafeln brechen, mit denen die Glarner Handeltreiben , und in dessen Schichten so viele Fischabdrückegefunden werden. (S. den Art. K. Claras'). HinterMatt zeigen sich die Grenzfelsen zwischen Craubünd-ten und Glarus: die Tschinglen, der Kor ab , Falz-hüber, Kerbhaus und Wichler- Stock, unter denen derIlausstcck 83 10 f -1 nnd die Scheibe ob Elm 7985 F.übers Meer liegen. Der Falzhüber erhebt sich über der

Sargansischen Alp Camperdon. — Elm , 1 St. von

Matt ist das letzte Dorf, welches im Winter 6 Wo-chen lang keine Sonne sieht. Ostwärts von Elm siehtman in dem Tschingel- Spitz oder Segnes (8870 F.übers Meer, nach den Messungen des H. Müller ausEngelberg) ein grofses Loch, Martis-Loch genannt,durch welches die Sonne den 3, 4. und 5 März, und

den 14. und 15. September alten Styls, giade hin-

durchscheint, und den Thurm von Elm eileuchtet.Das Thal krümmt sich von Elm noch t ^ St. höherhinauf an die Füfse des Kerpf- Haus - und IVichlen-Stocks, deren Gletscherabllufs die Sernft bildet.

Wege nach Graubundten und Sargans. Hie