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Gana-Thal. 21
ins Gebiet des Sandstein - und Nagelfluc - Gebildes.S, das Ausführliche in den so eben genannten Artikeln.
Gabi-Thai (Val-Gana) zwischen dem Luga-ner - und Langen - See, nahe an der Grenze derSchweitz, im Königreich Italien.
Merkwürdigkeiten. Durch dieses Thal gehtfast alles Schweitzer - Rindvieh von Lugano über dieTresa - Brücke nach Italien.— Das Ganathal ist in derMitte erhöhet, und sendet seine Wasser theils nachSO. in die Olona , theils nach NW- nach dein Gana-See, dessen Abflufs in den Girla-See geht, der gröfser'ist als der vorige, und seine Wasser durch einen hohenFall bey Ferrera in die Morgorabbia schickt, die sichin die Tresa ergiefst. Der Gana-See ist ausserordent-lich fischreich. Gana war ein sehr altes Kloster.Westlich von Gana ein enges Seitentbal, welches ehe-dem See war, und jetzt ein Torffeld ist.— Der perio-dische Brunn Orca , welcher bey Regenwetter trockenbleibt, bey hellem Wetter stark fliefst. Bey Girlaeine Quelle , die sehr feinen Quarzsand mit sich führt,und eben daselbst beyrn Ausgange des Thaies dienatürliche Felsenbrücke Niva , welche dadurch ent-stand , dafs der Kalkfelsen, welcher das Thal verschlofs,vom Wasser durchbohrt wurde , wodurch der hier bis-her gestandne See abflofs. Heu und Kastanien sindHaupterzeugnisse dieses Thals, welches an Wälderneinen grofsen Reichthum besitzt.
Wege. Von Gana aufwärts nach Cugliate, Mar-cbirolo an der Tresa , über die Tresabrücke nach Lu-
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