33
4. Reihe.
Auf dem Kreuze Aler. Wilh. Hahnke's, (* 18241- 1826) liest man:
Meine Geburt ist von mir hinweggenvmmen und zu-sammeugewickelt, wie ein Hirtenhütlein; meinLeben ist gleich wie von einem Weber abgeschnit-ten, da ich auffng; du wirst vom Morgen bis amAbend Cinerndte mit mir machen.
Zsai. 36. V. 12.
Ein einfacher Leichenstcin folgt diesem Kreuze,und ist gewidmet dem Baumeister G. H. Engels,(t 1826, im 40 I. s. A.)
Diesem reiht sich ein kleines Kreuz au, stehendauf dem Grabe W. Schafer's (* 1781, s 1826),welches folgende Strophe aus Sali's bekanntemGedicht: „Das Grab" zu lesen gibt:
Doch sonst an keinem Orte,
Wohnt die ersehnte Nuh;
Nur durch die duuk'le Pforte,
Geht man der Heimath zu.
In dieser Linie nimmt das Merode'fche Denk-mal den ersten Rang ein. Es hat, mit Ausnahmeder im Sockel vorkommenden architektonischen Glie-der, die größte Aehnlichkeit mit dem auf Tafel XII.abaebildeten. Statt der beiden Fackeln steht aberauf demselben ein Wappen, und darunter folgendeInschrift: '
Hier ruht die' hochwohlgeborne Freifrau Maria
Regina Petronelle Franziska von Merode,
Mitglied und zuletzt Dechantin des friedlichen
3