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Düsseldorfs schönste Kirchhofsmonumente
Entstehung
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nach Norden hin gelegene. Von diesem wirdman kalt empfangen, warm und liebevoll von je-nem. Doch was beide Theile in ihrem Wesenstreng vereinigt, das liegt begraben in dem schwar-zen Busen dieses Feldes; und weder Kreuz nochMonument, nicht Hügel und nicht Furche, vermö-gen die innige Verbindung hier zu trennen.

1. Reihe.

Grabmonumente, die sich entweder durch ihreGröße oder ihre edle Formen vor andern auözeich-nen, befinden sich in dieser Reihe nicht; eben sowenig zeichnet sie sich durch lesenswerthe Grabge-dichte aus.

Zwei einfache Grabsteine finden sich hier vor;der eine ist gewidmet der Maria Anna Franziskav. Kylmann, geb. Freiin von Witgenstein, 41814; der andere : der Hofräthin Maria JohanneJosephs Wedding, geb. Frciin v. Kylmann, 4 1808.

Ganz zu Ende dieses Feldes steht ein kleineshölzernes Denkmal, welches eine Urne trägt, unddie ganz einfache Inschrift:Fritz von Wizews-ky" zu lesen gibt. Nicht ganz unwichtig möchtewohl die Bemerkung sein, das dieser Fritz, wel-.cher in seinen Knabenjahren ertrank, als er zweijunge Kätzchen mitleidvoll aus dem Wasser rettenwollte, eben derjenige Wilhelm ist, dessen un-ser geniale Lyriker, H. Heine, im zweiten Ban-de seiner vielgelcsenen Neisebilder erwähnt.