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Düsseldorfs schönste Kirchhofsmonumente
Entstehung
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Dort also das rege Leben der Stadt: und hierder stille Tod; dort das Säuseln der Winde,das Rauschen der Bäume, das Sprudeln und Wcl-lcngcplätschcr des Rheines: und hier des stummenGrabes ew'ge Stille; dort die immer schaffendeNatur, die Blume und die Blute: und hier dasStaubwcrden; dort die offene weite Welt: hierdas enge Kämmerlein aus fünf Brettern und vierBrettchen; dort oben das warme, liebe Son-nenlicht, und der Sterne Funkeln: hier unten dieschaucrvolle Nacht der kühlen Gruft; alles diesesstimmt des Wanderers Gcmüth zu den heiligstenGefühlen der Ehrfurcht, und versenkt die Seele instumme Betrachtung über die Vergänglichkeit allesIrdischen, über den Wechsel der unaufhaltsamenZeit. Wem solche Betrachtungen' und Gefühlefremd geblieben sind: wahrlich! mit einem Solchengehe man allein nicht durch den Wald!

Derjenigen Seite, die dem Hellen Morgenrotham nächsten liegt, führt eine enge düstere Alleevorbei. Am südlichen und nördlichen Ende dersel-ben befinden sich des Lcichenhofcs Eingänge für dieLebende, und in der Mitte kreuzt sich mit ihrder Fahrweg für die Todten.

Südlich befindet sich, außerhalb des Friedhofes,das Leichenhaus; und nördlich, das offene Feld.

Der Flächcnraum des Leichenhofes beträgt 12Morgen; seine Gestalt ist die eines länglichen Vier-ecks, das mit seinem Längemesser des Rheines Pa-rallele bildet. Rechtwinklig angelegte Wege theilen