Romans che Sprache. 233
Ich merke selbst, dafs ich die Buchstaben des gro-ßen Alphabets nicht so habe ausdrücken können, wieich es gern wollte ; auch bemerkte ich, dafs sie füg-liclicr hätten können eingerichtet werden; z. B. » - Utt - tt u. s. w. allein dies ist die Arbeit eines er-fahrnen Kupferstechers , der den Buchstaben eine ge-wisse Zierlichkeit geben , die Aehnlichkeit der beyden Al-phabete beybehalten, und alles so cinrichten kaun , dafsman in dieser Sprach-Schrift leicht, schön, uud gleich-förmig schreiben und drucken wird.
Um den Unterschied der Buchstaben noch etwasnäher zu bestimmen, und fafslicher zu machen, willich sie gegen einander vergleichen.
Vergleichung der SelbstläufenNur 4 davon , nämlich o - a - o - u müssen ver-glichen werden, denn die übrigen sind ohnedem be-kannt ; uud um dieses zu bewerkstelligen , sind dieBeyspiele am tauglichsten.
Man mufs allererst auf den Ton der Ausspracheaufmerksam seyn; z. B.: taugt o uud u nicht, so
mufs das o taugen; z. B. taugen: tut, ein Uebelhörcn-der, und tod, welches dem deutschen: Tod, entspricht,so schreibt und spricht man : tot, alles, aus. Ent-spricht : kanera , das schwarze Haus, — kanara , dasTollhaus , dem Wort: Getöse, nicht, so schreibt man •kanara , und man verstehet dadurch ein Getös. Die-sem gleich ist auch: binara , masara, kaldara, ma~nara. Vergleicht man : pur, ein Paar; para , zwey etc.Paare , — padra , Edelstein , — T pag , Fisch etc. mit: