Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
261
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SCHWEITZERISCHE AUSDRUCKE. z6t

was wand ihr ? was wolletihr ?

fp'asen y Torf, Käsen.weger 9 besser, der wegste ,der bcfste.

weh, übel, ohnmächtig,werchen , werken , arbeiten,weff sejn , quitt seyn.

MÄm , z. B. zahmer Berg ,Alpy wo Vieh kf*ine

Gefahr statt findet; reinvon Felstriinmier, dahersehr fruchtbar.

Zaine , größter runder ge-flochtener Korb.geigen , in Schlage das Acker-feld abtheilen.zentumme , überall.

Zieger , der zweyte Niedcr-

tviVi , schlimm, wirser , am. schlimmsten

Wümmet , Weinlese, wtimwen, Weinlese halten.wäscht , wu.vf , häfslich ,

schlecht, liederlich, un-artig. wüft thun^ schmälen.Wuhr , Damm, wuhren ,

dämmen.

schlag der häsigten Theileaus der Milch.Ziegerrumpf % Zirgertrim -we/t, das Gcfäfs , worinder Zi*g r in der Senn-hütte auf^eschüttet wird.Z'imbts , Mittagessenzünden , leuchten mit demLicht oder Laterne.

Zufen , luchart.zwärigy zweyinal.

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In der westlichen Schweift , nämlich in dem Kan-ton Leman , in dem grössten Thcil des Kantons Frey-burg , in der Hälfte des Walliserlandes, und in demFürstenthum Neuchatei, wird die französische Sprachegeredet; allein die Mundart des Volks ist ein Kauder-welsch % welches aus der alten celtischen, lateinischen,griechischen, burgundiseken und italienischen Sprachezusammengesetzt ist. Deswegen giebt es tausende vonWörtern, welche der französischen Sprache ganz fremdsind. Die Wörter endigen sich meistentheils auf Selbst-lauter. In Wallis, in der Landschaft Aigle, um den

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