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Beurtheilung der Reisebeschkeibungen.
Obcrwnld, und iil>er die Furka nach Realp im Ursernthalfast 6 Stunden auf ungebahntem Weg durch eine Schnee-wüste, wo die Reisenden oft bis an den Gürtel einsinken.Den i 3 . giengs auf die Höhe des Golhards ins Hospitium,wo die Kälte grimmig war. Hicmil hören diese Briefeauf, welche sowohl durch die äufserst herrliche Zeichnungder Thäler, Aussichten und Naturgegenstände als durchmehrere seltene Beobachtungen ( z. B. des Glänzens desMontblancgipfels am dunkeln Abend) und gehaltreiche Be-trachtungen dusserst anziehend sind.
ay. Wilhelm Heinse’s Briefe aus der Schweitz , ausdem J. 1730., im 1. und 2. Band der von W. Körteherausgegebenen Briefe 0 zwischen Gleim, Heins eund Jo h. Müller. Zürich, 1306.
Der berühmte V. des Ardinghcllo betrat im August desJ. 1780* die Schweitz. Seite 443. des I. Theils jener vonKörte bekannt gemachten Sammlung finden sich die er-sten Briefe ILeinse’s an Jakobi von Luzern ausgeschrieben, welcher seine Reise über den Zugersee, aufden Rigi, herab über Goldau, längs dem Lowerzerseenach Schwytz, Brunnen, über den Vierwaldstättersee nachBuochs, Sttnz, Kerns, Saieln, zu Bruder Klausens Ein-siedelei im MeLhthal, und nach Luzern enthält DiesemBriefe war ein früherer bcygeschlossen , dessen Schil-derung desRhcinfalls zu Schaff hausen ein Meister-stück ist. — Im II. Theile S. 1., Brief an Vater Gleimvon der Höhe des Gothards, voll des erhabensten Schwun-gei. S. 9. folgen drey Briefe an Jakobi von Genf,welche Mauches über die Genfer und seine Gelehrten undRoufseau enthalten. S. 8f>. wieder ein Brief an Jakobivon Venedig, welcher einiges über Salomon Gefs-ner, Lavater, Bodmer, Hirzel berichtet. Es istewig zu beklagen, dafs wir von 11 e i n s c ’s Schweitzerreisenur diese wenigen Bruchstücke besitzen, welche voll lyri-schen Lebens, Fülle und Genialität sind.
28. Sherlok’s Briefe auf einer Reise nach Italienund der Schweitz. 8* Leipzig 782.
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