Eeurtheilung der Rf.lskbeschreibungen. 17g
des Guten und Schlechten, auf keine Dcclamationen undfalsche Ansichtcu.
Dieses Buch hat in der französischen Uebersetzung durchdie Zusätze des Herrn Kamond (gegenwärtig Mitglied desNational-Instituts in Paris), welche mehr als 223 Seitenfüllen, und die in maucher Rücksicht vielleicht noch ge-haltreicher sind, als das Original selbst, einen wirklichenWerth erhalten.
Diese Zusätze enthalten nämlich Beschreibungen einigerGegenden, wo Herr Coxe nicht hinkam; Berichtigungendesselben, lebendige Darstellung der Natur mit warmenFarben gemalt, Beobachtungen mancherlei Art, und HerrnRumuncFs Ideen über Gebirge, Felsen und Gletscher.D lese Uebersetzung inufs man von einer andern, die 1780.zu Lausanne hcrausgekommen ist, wohl unterscheiden,welche ohne alle Zusätze eine blofse Uebersetzung ist.
Herr Coxe machte hierauf in den J. 1785 und 86. eineneue R.eise in der Scliweitz, und gab alsdann sein vorige«W eik vermehrt in 3 Oktavbäudcu 178g. ker.us, nebsteiner Karte der Scliweitz , einer Abbildung der Brückevon Wettingen, und eines Steinbocks. Die wichtigstenVermehrungen des ersten und zwcjten Bandes gehen So-lothurn , Freiburg und die Unruhen vou Genf an, undenthalten verschiedene neue Aufsätze über den Montblanc,über die Naturaliensanmilung der Herren Sprüngli undW v 11 enbach, über den Steinbock, u. $. f.; dannn eineBiographie von Haller; Zusätze über die Kretins, überZürich und alle Gegenden, von denen er schon in seinerersten lleise sprach. Alle diese Zusätze sind meistens sehrkurz und ziemlich unbedeutend; endlich eine Reise durchUnterwaldeu und Schw vtz. — Der dritte Band enthält eineReise durch Graubüudtcn, und eine andre über den Lan-gensee nach Locarno und Lauis, von einem Freunde HerrnCoxe’s; und am Schlüsse eine Faunula Helvetica mitenglischen, lateinischen und französischen Namen.
Sehr viele Berichtigungen und Verbesserungen zu dem,was Herr Coxe über Graubündtuu sagt, finden sich in