Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
128
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XIV. Abschnitt, VI. Kap.

Von Thun kann man in einem kleinen Leiterwagen,mit einem Pferde bespannt, in das Simmenthal undins Saanerland fahren; nämlich auf PVimmis , Lrleu-bach, Weissenburg, Ztreysimmen ; von hier nun gleichnach Saaneri , oder erst nach an der Lenk und wiedernach Zrreysimmtn zurück. Von Saanen nach Rouge-mont, Chateau dOfex , Rossiniere , Montbovon , Cruye-res , ( Greiers ) , Bulle. Hier würde man seine Kutschefinden, und nun entweder nach Frey barg , Murten.u. s. w. oder über St, Denis nach Vevay und Aiglefahren, und von hier bis nach Sitten , und wieder zu-rück nach Vevay , wenn man die Reise über denGemmi nicht gemacht hätte. Von Vevay dann aufder grofsen Ifeerstrafse nach Genf. Von Genf i ns Cha-mouny- Thal. Bis Sallenche kann man in der Kutsche,und von hier auf einem Char ä Bane nach Chamouny ,und auf dieselbe Art wieder zurückfahreu. Die Kutschebleibt bis zur Rückkehr in Sallenche.

Von Genf über Nyon und Aubonne nach Yverduuund nach Neuchatel und durch dessen Bergthäler. Mankann von Neuchatel in das Thal Travers , von dem

so ausserordentlich abschüssig, dafs der \Veg stets anAbgründen fortläuft. Hier wird allerdings der erhabeneSitz auf den Schultern der Träger doppelt fürchterlich.Wer ausser Stand wärediesen Weg, welcher einestarke Stunde dauert, zu Fufs abwärts zu gehen, derdarf sich nur auf den Sessel rückwärts setzen, und erwird .wohlbehalten , unter dein muntern Gesänge derTräger, diesen in den Alpen einzigen Felsenweg zu»rücklegen, ,