Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
57
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' Reiseeinrichtung für die eüssgaenger. 57

muls man durchaus die Beleuchtungen des Morgens undAbends wahrnehmen. Den Liebhabern der Landscliafts-nialilerey empfehle ich auch ganz besonders rundeschwarze und sehr wenig erhabne Spiegel , vermittelstdenen die Lichter und Schatten und die Bilder ganzerLandschaften sowohl als einzelner Theile zusammenge-drängt sich leichter studieren lassen. Diese Spiegel findetman in Zürich bey Herrn Instrumentmacher Breitinger.

Dem Pßanzensammler ist eine kleine Pflanzenpresseunentbehrlich, die er selbst oder der Führer trägt: diezarten Pflanzen müfsen auf der Stelle eingelegt werden.Wählt er sich gewisse Standorte , von denen er nurimmer solche Wanderungen macht, dafs er wieder desAbends dahin zurück kehrt, so ist eine Schachtel, inwelche die Pflanzen gelegt , bisweilen befeuchtet undmit feuchtem Moose bedeckt werden, hinreichend.

Für den Physiker und Mineralogen ist folgendeEinrichtung des Herrn Professor Piktet zu Genf dievorzüglichste: An einem ziemlich breiten ledernen Gurtist an der linken Seite eine kurze lederne Scheide fürden Hammer, und auf der rechten Seite eine kleine Ta-sche für ein Fläschchen Säure in hölzerner Büchse, fürFeuerstahl u. s. w. Dieser Gurt ist der obere Randeiner Schürze von dünnem Leder, welche herabfallendbis an die Kniee reichen würde, aber durch einigeKnöpfe auf jeder Seite heraufgeknüpft eine grofse waag-rechte Tasche bildet, welche oben offen ist, und in derMitte durch einen Riem in Gestalt eines umgekehrtenY unterstüzt wird, dessen zwey Schenkel, an den Gurt