Geber Badekuren in der Schvyeitz.
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SECHSTER ABSCHNITT.
Kränkliche Beisende, denen Badekuren nütz-lich sind, finden in der Schweitz, was siebedürfen.
Es ist bekannt , dafs die Scliwcitz sehr viele Bäderaller Art zählt. Die besuchtesten sind: Baden undSchinznach, im Kanton Aargau; Gurnigel und Blu-menstein , im Kanton Bern; Lenk im Wallis, und Pf ef-fers in der Landschaft Sargans des K. St. Gallen. Diezwey letztem sind ihrer auflösenden , reinigenden unddurchdringenden Kräfte wegen allgemein berühmt. Mansehe die umständliche Auseinandersetzung ihrer Bestand-teile im II. Theil unter jenen Namen. Beyde Heilwas-ser werden eben so häufig getrunken , als in Bädernbenutzt. Um sich von mannichfachen Beschwerden undKrankheiten, die in Verstopfungen, in Schärfen und an-dern Ursachen ihren Ursprung haben, zu heilen, könn-ten sich also Reisende mit grofsem Nutzen hier aufhal-ten. Inzwischen, da die äussern Anstalten und Bequem-lichkeiten aller Art in den Schweitzer-Bädern , in Ver-gleich mit den deutschen und französischen Bädern, sehrschlecht sind, so kann man sie denen , die weite Reisendeswegen allein thun wollen , nicht so laut empfehlen.
An Gesundbrunnen hat das Land keinen Ueberflufs;das berühmteste Sauern-asser quillt in einem Bergthalczu St, Maurice in Graubünden; es hat einen stärkern