Druckschrift 
1 (1809)
Entstehung
Seite
26
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herbcyschaffen. Es hat gewifs keine Schwierigkeiten, mitJen Besitzern oder den Sennen dieser Berghauser auf demWeissenstein und dem Chasseral die gehörige Verabre-dung über Miethe und andre Bedingungen zu treffen.Der Aufenthalt auf diesen beyden Bergen ist aber auflängere Zeit nicht so angenehm, als auf dein Rigi, weildie grofse Abwechselung fehlt, und weil man die herrli-chen An- und Aussichten nicht suchen darf, sondern siebeständig aus dem Zimmer geniefst. Es versteht sich,dafs nur in den Monaten Julius und August diese Bergezu bewohnen sind." Alle bieten die Bequemlichkeit dar,im Fall, dafs schlechtes Wetter einfällt, und es den An-schein hat, mehrere Tage dauern zu wollen, in weni-gen Stunden im Thal unter Menschen zu seyn, wo manandere Zerstreuung findet; denn von dem Hacken kannman nach Schweiz in einer , von dem Rigi in drey Stun-den , nach Art aber in zwey Stunden, von dem PVeis-senstein nach Solothurn in zwey, und von dem Chasse-ral nach Biel in zwey bis drey Stunden herabsteigen.

Ich habe mich oft gewundert, dafs der Aufenthalt inreiner Bergluft so unbegreiflich selten als ein diätetischesMittel empfohlen wird. Es könnte doch in so manchenBeschwerden, besonders der Njrven , wo der Arzt bis-weilen mit allen seinen innerlich gegebnen Mitteln nichtsausrichtet, ungemein wichtig seyn. Selbst von den Ein-wohnern der Schweiz wird es sehr wenig benutzt. Nurin'Biel und Neuchatel scheint man den Werth desselbenzu kennen ; denn viele dortige Familien bringen alleSommer einige Wochen auf den Alpen des Jura zu.