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Epistel an Tobias Goebhard in Bamberg über eine auf Johann Christian Dieterich in Göttingen bekannt gemachte Schmähschrifft
Entstehung
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und Besserung kaum zu erwarten steht; widereine Classe von Menschen, die ausser Betrugund Gewinn nichts aufmerksam macht, undsicherlich ausser Peitsche und Pranger nichts bes-sert; und endlich wider eine Sache, bey derenWiderlegung sich sonst noch Wiß und Scharf-sinn anbringen ließ, bis Sie nun durch ihre un-ehrliche Vel theidigung auch diese schändlich leichtgemacht haben. Die Ursache, warum ich Ih-nen schreibe, muß ich Ihnen also in wenigWorten erklären. Es ist nicht Privat - Inter-esse, denn ich bin weder Buchhändler nochSchriftsteller, aber ein warmer Freund von bey-Len, und was Sie wohl kaum glauben werben,unter allen denen, die Sie und Dietrichen in die-sem Lande kennen, vielleicht der einzige, der nocherträglich von Ihnen denkt: und da sollte dieserBrief ein Versuch seyn, zu erfahren, ob manSie ferner zu Ihrer Besserung noch gehen lassensoll, oder ob es nun schon bereits Zeit sey, einso fettes Stück, wie Sie, endlich zum allge-meinen Besten deutscher Schriftsteller mit einemderben Streich am Altäre des Apoll zu schlach-A 4 ten.