Druckschrift 
1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
Seite
529
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j(>. Katalog aus der zweiten Hälfte des ig. Jahrh.

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eigentlichen Gegenstand der Schrift betrifft; so wurden z. B. bei denTiteln Sermo de animabus und Sermo de aonunciacione dominidurch Majuskelanfang und rote Unterstreichimg die Worte animabus

und annunciacione ausgezeichnet.

Um eine Vorstellung der Anlage dieses Index zu geben, sei einekurze Textprobe ausgehoben:

Auetor

SermonesSermonesGlossa

Liber

Liber

Tractatus

Notabilia

Liber

Exposicio

supersupersuper

supersuper

de

de

desuper

Cantica canticorum. .Cantica canticorum. .Cantica, que dicitur si-

gillum Mariae . . .Cantica canticorum . .Cantica canticorum. .Casibus reservatis . .Casibus decretalium .

Casu diaboli.....

Canonem misse . . .Calendarium benefac-

torum domus Pra-

Exposicip super

gensium . .

Canonem misse

Bernhardi

a

4

4

B e r n h a r d i

a

4

5

Ruperti

a

8

i

Orosii

a

8

i

Orosii

a

7

5

b

3

7

Bernhardi

b

5

7

Anshelmi

b

8

5

Richardi

b

9

0

b

9

5

Ö

b

12

7

15

Der Schreiber hob bestimmte, markantere Stellen des Titelshervor; so wurde, der Anfangsbuchstabe jeder Zeile und der Anfangs-buchstabe des Schlagwortes rot gestrichelt, ebenso der Verfassernameund dieser außerdem rot unterstrichen. Die bei jedem einzelnen Titelgemachten Angaben sind durch senkrechte Linien in kleine Kolumnen 25abgeteilt, die im Druck durch Spatien angedeutet sind. Auf f. io$ vganz unten hat sich der Schreiber dieses Index verewigt: f. b. hofp.88, das ist: frater B. hospes (14)88. Die Angabe des Katalogs derFirma Boerner: von F(rater) B. Hopp (14)48 ist nicht richtig. Bei derVerbindung der Buchstaben fp ragt in der Schrift des Index das [auch 3oin anderen Fällen, wie hier, nicht über den Kopf des p hinaus (vgl.diese Verbindung in der öfter vorkommenden Namensform Dinkels-puhel oder f. 104'* oben, f. io$ R unten, beidemale im Namen Profperi),während bei der Verbindung pp sich stets der Kopf des ersten pdurch einen kleinen Querstrich auf der Schriftbasis abhebt. Die erste 358 des Originals aber wurde deshalb verlesen, weil der Fuß dieserZiffer hier, statt der gewöhnlichen rundlichen Form, durch Ausfahrender Feder eine eckige Gestalt erhalten hat.

Bisher war die Zugehörigkeit dieses Bibliotheksverzeichnisseszu Kloster Aggsbach unbekannt. Sie ließ sich jedoch dadurch, daß

Mittclalt. Bibliothcliskataloge I.

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