528 Aggsbach.
Codices in Minuskeln geschrieben. Und in ähnlicher Weise läuft dieBeschreibung des eigentlichen Katalogs bis Blatt 4$ R fort; Blatt 45 vbis 49 v sind leer. In dem unten folgenden Abdruck des Katalogssind die links stehenden, vor jedem Codex wiederholten Signaturen
5 nur einmal gebracht,, und zwar an die Spitze jeder Unterabteilunggestellt und die rechts stehenden Ordnungsnummern der einzelnenCodices sind von da nach links versetzt worden. Soweit wir sehen,gibt die auf den Einbänden erhaltene Signatur in roter Farbe nurdie Unterabteilung an, wohin die betreffende Handschrift gehörte.
t° In der im I. 1453 geschriebenen Handschrift der Wiener Hof biblio-thek Cod. 4442 ist jedoch der Vermerk: a 3, locus 3 angebracht,woraus man schließen darf, daß auch an der Reihenfolge der Bücherin den Unterabteilungen selbst festgehalten wurde. Die nebst demSignaturzettel auf dem Vorderdeckel aufgeklebten schmalen Streifen
15 für die Bezeichnung des Inhalts geben stets nur den Titel des erstenoder des umfangreichsten von mehreren Werken an, die etwa in deneinzelnen Handschriften enthalten waren.
Der Schreiber des Katalogs hat mit großem FleiJ.ie und mitgroßer Genauigkeit die Inhaltsangaben der einzelnen Handschriften
20 gemacht. Eine Reihe von Ergänzungen in dieser Hinsicht ist amoberen oder unteren Rande der entsprechenden Katalogblätter vonihm eingetragen (s. bei D 7. D 8. D 12, 1. E 2, 1. E 4, 1. F 5, 2.F 10, 3. F 16, 3. G 4, 4. G 10, 5. I 10, 1). Oder es wurden, woumfangreichere Nachträge notig erschienen, eigene kleine Blättchen
25 dafür zwischen die größeren Blätter eingeschaltet (s. bei E 2, 1.G 6, 4. G 7, 1. G 9, 3. 4. G 10, 4). Daß die erste ungenauere Be-schreibung u. a. dadurch veranlaßt wurde, daß die Bücher zeitweiligsich nicht in der Bibliothek befanden, zeigt die Stelle f. 3s R , auf einemder eben erwähnten eingelegten, kleineren Blättchen: Nota, sequen-
jo cia debent poni in locis G 9 et 3 et G g et 4, quia libri non fueruntin libraria ante librum Ysidori de summo boao etc. Vier in einemCodex stehende Schriften, die aus Versehen in vier Einzelhand-schriften abgeteilt worden waren, wurden durch Klammer stricheund beigesetztes: Unus est über wieder vereinigt (G 14, 3). Der
3 5 Zweck von diakritischen Zeichen, die sich hie und da an den Rändernfinden (-\-, -.*•), ist nicht mehr klar zu erkennen.
Von f. so R —10 s v folgt auf diesen ersten Teil der Handschriftals zweiter Teil ohne besondere Überschrift der Index zu dem-ihmvorausgehenden Katalog. Der Index ist von einem anderen Schrei-
40 ber in mehr kalligraphisch gestalteten Buchstabenformen geschrieben.Die Reihenfolge der Schriften ist ganz, roh alphabetisch, die Ord-nung innerhalb der alphabetischen Abteilungen erfolgte nach einemvom Verfasser des Index selbst gewählten Schlagwort, das den