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singensis, 1 ) qui dedit librum b. Augustini de civitate dci et duas am-pullas argenteas. — 7. Sept. Obiit dominus Georgias, p/cbanus deGmunden; dedit scholasticam hisloriam. Die Handschriften des Klo-sters sind durch die Eintragung kenntlich: 'Iste über est domus porte
5 beate Marie in Axpach, ordinis Carthusicnsis in Austrid (oder: pro-vincie Austrie). In einer beträchtlichen Anzahl von Handschriftenaus Aggsbach findet sich jedoch noch eine zweite Bezeichnimg derHerkunft: c Iste über estfratrum Cartusiensium prope Pragani (z. B.im Cod. 1265 der Wiener Hofbibliothek). Über dieses Kloster Vgl.
° man das oben auf S. i3$ Gesagte, woraus zu ersehen ist, daß es imJ. 141g von den Hussiten zerstört wurde. Die Mönche konnten aberoffenbar einen großen Teil der Bücher retten, haben sie nach Aggs-bach gebracht, dem Kloster verpfändet, sind selbst in den Verbanddes Hauses getreten und haben dort ihre Tage beschlossen. Andere
5 Mönche, möglicherweise mit einem anderen Teil der Bücher, nahmder Abt des Cistercienserklosters Sedletz in Böhmen auf (vgl. Necrol.Germ. V, S. 336 Z. 28). Der Cod. 1670 der Wiener Hof bibliothekträgt auf f. 200 v folgende Schlußschrift: 'Expliciunt statuta nova etantiqua ordinis Carthusicnsis anno domini MCCCC. quartodecinio
° per manus Friderici professi eiusdem ordinis domus orti beate Marieprope Pragam, virginis gloriose'. Es ist sehr wahrscheinlich, daßauch diese Handschrift über Aggsbach in die Hofbibliothek kam.Dann wäre ihre Fortschaffung dahin aus Prag nach dem J. 14Uund spätestens im J. 141g erfolgt. Daß jedoch die Handschriften der
5 Prager Karthause an Aggsbach verpfändet wurden, meldet die Schluß-schrift im Cod. 1668 der Wiener Hofbibliothek mit folgenden Worten:'Iste über pertinet ad domum ordinis Cartusicnsis prope Pragani,inpignoralus cum quibusdam aliis libris domui eiusdem ordinis Car-tusicnsis in Axpach, ad quam tarn pertinet, quousque redimatur etdomus prope Pragam nunc desolata recuperetur, sed parva spes est,hen>: Unter den Handschriften der Prager Karlhause befandensich auch solche, die einst aus Mauerbach dahin gekommen waren(so z. B. der oben S. i3 5 besprochene Cod. i 4 g 7 'der Wiener Hof-bibliothek).35 Den Stand der Bibliothek in der zweiten Hälfte des 15. Jahrh-
zeigt das ausführliche Bibliotheksverzeichnis, das im folgenden zumAbdruck gelangt. Aus ihm selbst läßt sich durch eine Bemerkung 2"Cod. E 3, 1 erweisen, daß zur Zeit, als es angelegt wurde, im Klosterein noch älteres Bücherverzeichnis vorhanden war: Erratum per libros40 est antiquum registrum steht dort, was zu bedeuten hat, daß im altenKatalog die Reihenfolge der beschriebenen Bücher nicht richtig jvar-
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: ) Leopold von Sturmberg, Bischof von Freising r i7 S — i^8i.