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2i. Melk.
J. Fr. Schulte, Die Rechtshandschriften der Stiftsbibliothek von .... Melk in Sitzungs-berichte der kais. Akademie Bd. 5-j, Wien 1868, S. 604—607.Joh. Huemer, her Austriacum in Wiener Studien Jahrg. g, Wien 1887, S. 60 — 6g.Catalogus codicum manuscriptorum, qui in bibl. monast. Mellicensis serrantur vol. I,5 Vindobonae iSSo.
Odilo Holzer, Die geschichtlichen Hss. der Melker Bibliothek in Jahresbericht des
k. k. Obergymnasiums in Melk iSg6.M. Curtie, Eine Studienreise unternommen Aug. bis Okt. i8g6 in Altpreußische Monats-schrift N. F. Bd. $5, Königsberg i. Pr. l8g8, 5. 451.10 Analecta Bollandiana 17, Bruxellis 1898. (De magno legendario Austriaco; p. ßsff-Codices Mellicenses F 8. M 4. M 5. M 6. M 7. M 8. C 12.)El. Steinmeyer und Ed. Sievers, Die althochdeutschen Glossen Bd. 4, Berlin iSf)8,
S. 5oi —503.Rud. Schachinger, Die Wiegendrucke der Stiftsbibliothek in Melk, Wien rgOt (vorher15 im Jahresbericht des k. k. Obergymnasiums in Melk iSgg — 1901).
Außerdem vgl. A. Goldmann im Centralblatt für Bibliothekswesen 5 (18S8), S. 27 f-
21. Bücher aus Melk für Oberburg, 143g.
Cod. 710 der Stiftsbibliothek in Melk ist ein erst im ig. Jahrh-in rotes Juchtenleder gebundener, aus mehreren verschiedenen Teilenzusammengesetzter Band von 272 Bll. Er trägt mit Tinte auf das
20 Leder des Rückens geschrieben die Zahl 710; die ältere Signaturwar N 3. Er enthält im wesentlichen musikalische Schriften. 1) Ber-nonis lonarius (f. 1 — 14); 2) tractatulus quidam de musica (f. 15 —i83); 3) tropi octo modorum canendi sec. morem monast. Mellicensis(f. i83 — 188); 4) tractatulus de cantu mensurali (f. 188 — 204)1
25 5) traetatuli duo de cantu mensurali metrice (f. 205 — 221); 6) trac-tatulus metricus de musica (f. 222 — 22g); 7) responsoria, sequentiac,antiphonae etc. cum notatione. Danach 2 Bll. ausgeschnitten; 8) dasBücherverzeichnis (f. 27a 11 — 272 V ). Dahinter auf f. 272 V astrono-mische Anweisungen von and. Hd. Der Teil f. 1 — 14, auch f. 1$
3o hat eine alte Blattbezeichnung mit roter Tinte: n3 — 126, ist alsoaus einem anderen Codex genommen. Dasselbe ist auch für dieBlätter anzunehmen, auf denen das Verzeichnis steht. Denn es istnicht nur von anderer Hand geschrieben als die vorausgehendenTeile des Codex, sondern auch sehr knapp auf die Größe 21 X i4'5 c,n
35 zugeschnitten. Auch die Wasserzeichen sind, soweit sich nach derenResten schließen läßt, für das Bücherverzeichnis und die anderenTeile verschieden; f. 271 zeigt das Stück eines Ankers, der sonstim Codex nirgends vorkommt. Endlich stehen auf f. i83 R , 204 V -22Q n Datierungen von 1462, während das Bücherverzeichnis i4 3 9
40 datiert ist.
Oberburg (Obernburg, slowenisch: Gornigrad), wohin dieseBücher aus Melk kamen, war eine Benediktinerabtei im Sanntale