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keiten auseinandergehalten, über die Abteilung der einzelnen Schriftenzu Codices, über das Vorkommen von Majuskeln und Minuskeln,über Rubrizierung und über die Art der Interpunktion ist geban-delt. Endlich fand hier die Begründung der Datierung, biographi-sches Detail über den Schreiber des Katalogs usw. einen Platz,wenn zu derartigen Ausführungen Anlaß vorlag.
Den allgemeinen Einleitungen ist eine Literaturübersichtbeigefügt. Sie ist chronologisch geordnet, da die jüngere Literaturin der Regel auf die ältere Bezug nimmt. Diese Ordnung, dieeinen Zusammenhang der Schriften anzudeuten geeignet ist, wurdeder alphabetischen Anordnung vorgezogen, obwohl auch diese ihreVorteile hat. Hinter den besonderen Einleitungen sind die Druck-angaben beigefügt, das heißt, es ist auf jene Stellen der Literaturverwiesen, wo die zum Abdruck gebrachten Verzeichnisse gedrucktoder ausführlicher besprochen sind, oder es findet sich der Ver-merk: Ungedruckt vor. Die über mittelalterliche Bibliotheksver-zeichnisse handelnden Bücher von Gustav Becker, Catalogi biblio-thecarum antiqui, Bonn 1885, und Theodor Gottlieb, Übermittelalterliche Bibliotheken, Leipzig 1890, sind in den allgemeinenLiteraturübersichten vernachlässigt und nur bei den Druckangabender Texte erwähnt, wenn ihr Zitat in Betracht kam.
Facsimiles. Um von der Art der Überlieferung ein deutlicheresBild zu geben, als es durch Anmerkungen zum Text allein mög-lich gewesen wäre, wurde vom Verzeichnis Nr. 3i (Wien, Domi-nikaner) eine Schriftprobe und von Nr. 37 (Wien, St. Stephan)eine vollständige Aufnahme am Schlüsse des Bandes beigegeben.
Der Bearbeiter schließt sich dem Danke der akademischenKommission an alle Förderer der Forschungen für diese Ausgabewärmstens an und möchte insbesondere ein Wort der Erinnerungdem Andenken eines um Bibliothekswesen und Bibliothekskundehochverdienten, einstweilen verstorbenen Mannes widmen, dem An-denken von Dr. Anton Langer in Braunau (Böhmen), der dasAggsbacher Verzeichnis, ohne dessen wirkliche Zugehörigkeit zukennen, nur weil es sich um eine österreichische Bibliothek han-delte, käuflich erwarb, um es seinem Vaterlande zu erhalten, undder dann in vornehmer Weise dessen Benutzung für das Katalog-werk der kaiserlichen Akademie bereitwillig gestattet hat. Dannsei auch allen denjenigen gedankt, welche den Bearbeiter bei denVorarbeiten zu dieser Ausgabe unterstützten, so Herrn Konsistorial-rat P. Maurus Kinter in Raigern, Dr. Adalbert Fuchs, Pfarrer