Druckschrift 
1 (1915) Niederösterreich
Entstehung
Seite
X
Einzelbild herunterladen
 

X

Hinweise von Archivsleitungen auf Grund ausgeschickter Rund-schreiben oder besonderer Anfragen Anhaltspunkte geboten wordenwaren.

Die Anordnung des Stoffes erfolgte für die Länder Öster-reichs nach den Provinzen, da es sich hier um alte historischeGebilde handelt. Die Provinzen sind geographisch nach kultur-geschichtlichem und politischem Zusammenhang gruppiert, inner-halb der Provinzen wird die alphabetische Reihenfolge der Biblio-theksorte festgehalten. Da die auf Niederösterreich entfallendenBücherverzeichnisse noch im Laufe der Arbeit einige zum Teil um-fangreiche Vermehrungen erfuhren, empfahl es sich, diese Abteilungals eigenen Band auszugeben. Die größte Vermehrung hatte derStoff durch den Katalog von Aggsbach erhalten, der im Auktions-katalog 115 von C. G. Boerner in Leipzig auftauchte, als der Druckbereits in Angriff genommen war, so daß das an die erste Stelledieses Bandes gehörende Verzeichnis nur anhangsweise, als letztesgebracht werden konnte. Die Vollständigkeit der Sammlung allerhieher gehörigen Verzeichnisse wurde angestrebt; ob sie in derTat erreicht ist, mag dahingestellt bleiben. Es wäre recht wohlmöglich, daß im Laufe der Zeit noch weitere in Betracht kom-mende Stücke, besonders aus weniger durchforschten Bibliothekenund Archiven auftauchen.

Die Zählung der im vorliegenden Bande gedruckten Stückeerfolgte nach Katalogen, nicht nach Bibliotheken.

Über die Druckeinrichtung und Textbehandlung sei fol-gendes bemerkt. Im allgemeinen wurden die Grundsätze für dieAusgabe historischer Quellen befolgt, namentlich das Muster derDiplomata in den Monumenta Germaniae Historica. Deshalb istdas größte Gewicht auf die Wiedergabe der Texte in deren Ur-form gelegt.

Dementsprechend wurde die Orthographie so viel als möglichbeibehalten, auch dann, wenn deren mittelalterliche Färbung hieund da manchem Leser etwas ungewohnt erscheinen mag. Soerklärt sich das Festhalten an e oder e statt ae, die Schreibungdistinccio statt distinctio, paralippomena statt paralipomena(u. a. m.), die nur für solche Stellen nicht verwendet wurde, dievom Bearbeiter zur Ergänzung des Textes in eckigen Klammernoder zur Erklärung in den Noten beigegeben sind. Vor folgendemVokal wurde v, vor folgendem Konsonanten u geschrieben, dagegenist i und j der Quellen einheitlich durch i wiedergegeben. Die