II.
Zu Anfang December 1780 hatte Carl Eduards Gcmalinden Palazzo Guadagni in Florenz, den sie mit ihm bewohnte,verlassen, um in einem nahen Kloster vor dessen trunkenenBrutalitäten Schutz zu suchen. Am 15. desselben Monatsbeantwortete ihr Schwager der Cardinal das Schreiben, worinsie ihm von der Sachlage und den Anlässen Mittheilung ge-macht hatte, und lud sie ein nach Rom zu kommen, wo sieim Ursulinerinnenkloster Aufnahme finden würde. Tags daraufwurde dies durch ein Breve des Papstes bestätigt, welches ihranzeigte, daß sie sich inbetreff ihres künftigen Aufenthalts-ortes mit dem Cardinal-Herzog zu verständigen haben würde,der ganz geneigt sei ihr beizustehn. Zwischen den Brüdernscheint sehr ärgerliche Correspondenz stattgesunden zu haben.Ein theilweise unleserliches Billet Carl Eduards, ohne Datum,möge hier als Probe seiner Schreibart stehn; es bezieht sich,wie man sieht, auf Bücher, welche die Gräfin von Albanhreclamirte.
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