Anmerkung.
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ström, vormals schwedischer Legationssecretär in Wien, später Oberst, er-klärt hätten, unter den Fersen'schen Papieren finde sich keine Spur vonBriefen der Königin. („Huo ni äaus Io, braneüs äs U-->s ^ 6z'Iäeu-stolps, ui äaus 1a sieuus proprs, ou u'avait: sn röalits auouu souveuirä'un eerlt gusleougus äs In Rsins.") Man kann nur annehmen, daßHr. v. Kl. die Papiere nicht wirklich untersucht hatte. Kaum brauchtbemerkt zu werden, daß Zweck und enge Grenzen der vorliegenden Dar-stellung dem Vers, zu seinem Bedauern nur einen sehr beschränkten Ge-brauch des überreichen Materials gestatteten.
Die Klinckowström'sche Publication endigt mit Mitte 1793. Überspätere Zeiten muß jedoch noch manches Interessante unter den PapierenFersen's enthalten sein. Über den verunglückten Versuch, ihn als schwe-dischen Bevollmächtigten 1798 in Rastatt zu accreditiren, vgl. manH. Hüffer: Der Rastatter Congreß und die zweite Coalition, Bonn1878, Th. I, S. 8 ff. Gustav III. hielt bei seinen Plänen gegen Frank-reich stets an der Eigenschaft Schwedens als Garantiemacht des West-fälischen Friedens zur Begründung des Rechts der Einmischung fest,worauf er u. a. in dem Briese an den Grafen v. Artois vom 20. April1791 (vgl. oben S. 326) hinwies, „daraui äu traits äs IVsotpImIis,kriues äs 1'Lwpirs moi-msms, et iutörssss pur taut äs titres aumaiutieu äes lidsrtss et äes äroits äs 1'Lmpire 6srwauigus, js u'adau-äouusral oertaioemsut pas Iss krluess äs I'Lmpire, lorsgue je verraiaus röuuiou st un snsewdls gut a presqus toujouro uiaugus au 6orp8xsrmanigus." (Fenillet III, 362.) Hieran schien man sich in eilfterStunde in Stockholm zu erinnern, nachdem man seit Gustav's Tode dieReichsstandschaft nur von ihrer lucrativen, nicht von ihrer onerösen Seiteaufgesaßt hatte. Die Vertretung für Schwedisch-Pommern war un-bestreitbar, und sie wurde durch Herrn v. Bildt ausgeübl, dessen obenS. 361 gedacht worden ist und der zuletzt beim Regensburger Reichstagthätig gewesen war, somit die deutschen Angelegenheiten kannte. DieWahl Fersen's zum Vertreter der Garantiemacht war jedenfalls einehöchst unpassende (zu Hüffer S. 8 stehe hier die Bemerkung, daß ernie Gesandter in Paris gewesen ist), aber er ist nicht etwa, wie derGeschichtschreiber des Rastatter Longresses S. 10 richtig bemerkt, denscharfen Worten Bonaparte's „gleich dem Stirnrunzeln des olympischenZeus" alsbald gewichen, sondern vielmehr der Opposition Ostreichs, wel-ches keine sremde Macht zu den Verhandlungen zulassen konnte nochwollte. Bonaparte's Bericht an das Directorium über seinen EmpfangFersen's, 28. November 1797, gleicht auf's Haar seinen vielen anderenFanfaronaden, und der Schwede war kein „Höfling", wie er ihn be-zeichnet. Dieser verweilte lange am Carlsruher Hofe, wo am 31. Ok-tober gedachten Jahres die Vermälung seines jungen Königs mit Friede-rike von Baden, Tochter des Erbprinzen Carl Ludwig stattgefunden hatte.