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Kleine historische Schriften
Entstehung
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341
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in den Jahren 1780 und 1791. 341

aus den Tuilerien nach dem Temple brachte. Heute, nachwer weiß wie manchen Revolutionen, ist das eine Gefängnißwie das andere vernichtet.

Wie rasch und bitter folgte für Gustav III. und für diezahlreichen in Aachen, Coblenz, Trier, Spa zusammengeströmtenFranzosen die Enttäuschung!

Spa, damals wenigstens nicht in unmittelbarer Nähe durchRevolntionslärm beunruhigt, da nicht lange nach Kaiser Leo-pold's II. Regierungsantritt militärische Maßregeln und ad-ministrative Vorkehrungen die gesetzliche Ordnung in Belgienhergestellt hatten, war mit Fremden gefüllt als der König ein-traf. Eine Menge derer, die in Aachen weilten, waren ihmschon vorausgegangen oder folgten unmittelbar. Die Zahlwar so groß, daß fürstliche Personen sich mit elenden Woh-nungen in Alt-Spa begnügen mußten. Gustav erhielt balddie Nachricht von dem Mißlingen des Fluchtversuchs. Erblieb nur kurze Zeit an dem Orte, wo er einst so heitereStunden verlebt hatte. Das Wetter war schlecht. NachAachen zurückgekehrt, schrieb er am 27. Juni an Armfelt: Obgleich kaum im Stande einen ordentlichen Brief zu schrei-ben, will ich die Post nicht versäumen. Ich sende nach Frank-reich den Bericht über Alles, was wir wissen. Was abernicht darin steht, ist, daß der einzige Mann von Stande, derden König außerhalb Paris begleitete, Graf Fersen war. DerKönig sandte ihn von Bourget (Bondy) auf einem andernWege zu seinem Bruder Monsieur, was meinen Freund Fersengerettet hat, der sich zu Luxemburg in Sicherheit befindet.Ich erwarte General Pahlen, der durch Copenhagen passirtist, und wahrscheinlich morgen hier eintrifft. Jetzt ist fürKatharinens große Seele der Moment da, sich zu zeigen.Sie hat schon so großen Anspruch an Unsterblichkeit, aberAlles, was die Souveräne inbetreff der Sache des franzö-sischen Königs reden oder thun werden, wird auf die fernsteNachwelt übergehen. Ich bitte Sie, nach Empfang des Gegen-wärtigen meine Dacht nach Warnemünde zu senden, denn bvider Wendung welche die Dinge nehmen, reise ich entweder