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Alessandra Strozzi.
von October zu Mitte November währten, wurde bereits am1. Dccember 1458 die für Exilsorte bestimmte Entfernungauf fünfzig Millien herabgemindert.
Es handelte sich nun darum, einen gemeinsamen Wohnortzu finden. Noch war alles ungewiß, beide Brüder, ohne un-abhängige Stellung, an den Geschäften der ältern Verwandtenbetheiligt. Im August 1459 schrieb Filippo an Lorenzo, ihrVetter Niccolo, der für sie eine feste Niederlassung wünschte(er nennt das: „lars Mria"), denke an Avignon. „Ichwäre", fügt er hinzu, „nicht abgeneigt, verließe ich nicht un-gerne Italien, und hätte ich nicht im Sinne, Mona Alessandrazur Übersiedlung nach Rom zu veranlassen, falls wir uns dorteinrichten könnten." Doch war Alles schwankend, und so langedie Kriegsunruhen im Neapolitanischen währten, Niccolo seineGeschäfte nicht übersehen, noch zu einem Abschluß kommen konnte,war auch von Entscheidung nicht die Rede. Der Plan gingdahin, Lorenzo sollte seine Stellung in Brügge ganz aufgeben,da die dortigen Geschäfte an Bedeutung abnahmen. Daß dieMutter zustimmte, ist begreiflich, aber sie drang doch in denSohn, die Sache reiflich zu überlegen und auf Jacopo's Mei-nung zu achten. Filippo wies auf die steigenden Übelständeder Trennung hin, und schlug vor, Lorenzo solle im nächstenFrühling kommen, sich unterwegs mit der Mutter vereinigenund sie nach Rom bringen, wo sie versuchsweise einige Mo-nate mit ihnen bleiben könnte. Währenddessen würden sie denkünftigen Wohnort berathen. Auch mit den Verwandten benahmer sich iubetrcff des Projects, mit Lorenzo in Compagnie zutreten. Die vorwiegende Ansicht war, Palermo sei ein ge-eigneter Platz. Von der Wahl Avignon's riethen sie ab.„Man kann dort nicht mit Ehren bestehn. Alle die da leben,stehn im Ruf von Wucherern und Lüderlichen, und es ist einetodte Stadt, namentlich jetzt, wo nur wenige Geschäfte dortverhandelt werden." Das klingt wie eine Wiederholung dessen,was anderthalb Jahrhunderte früher die Italiener von Lahorssagten. Jnderthat aber hatte Avignon selbst von derjenigenBedeutung viel verloren, die es noch zur Zeit seines letzten