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Anlage.
144. Schölten (8-/16) und v. Arnim (4./16), Hauptleute; v. Arnim,
Premierlieutenant; Schwarz (4./16), Lieutenant vom RegimentNr. 16; Hepdsiek (8./I6), Lieutenant vom Landwehr-BataillonUnna.
145. 3 Mann vom Regiment Nr. 16 und 7 Mann vom Regiment Nr. 57.
146. 3 Mann vom Regiment Nr. 16.
147. 9 Mann vom Regiment Nr. 16 und 11 Franzosen.
148. 6 Mann vom Regiment Nr. 16 und 1 Franzose.
149. 58 Mann der Regimenter Nr. 16 und 57.
150. ^') Graf v. Gluszewski (3./16), Premierlieutenant, und v. Hanstein-
Knorr <11/16), Lieutenant im Regiment Nr. 16; Vorwerk(12./16), Lieutenant, Brakelmann (1./16) und Verron (2./16),Vizefeldwebel vom Landwehr-Bataillon Soest; 50 Mann derRegimenter Nr. 16 und 57.
151. 1 Mann vom Regiment Nr. 16.
Weinhagen wurde nach meiner Erinnerung der 11. Kompagnie zugetheilt, weil diese nurzwei, die übrigen Kompagnien drei besetzte Lieutenantsstellen hatten." Die Kriegsranglistedes Regiments bestätigt die Richtigkeit dieser Begründung. Feldwebel Kunad (12./57)schließt sich der Angabe des Bataillonsadjutanten an; er bestreitet auf das Bestimmteste,daß der ihm wohlbekannte Lieutenant Weinhagen, der in früheren Jahren bei der12. Kompagnie gestanden hatte, dieser während seiner Anwesenheit beim Regiment zu-getheilt gewesen sei. Nach einer anderen Mittheilung hatte Lieutenant Weinhagen, kurzbevor er fiel, noch dem in seiner "Nähe in der Schützenlinie stehenden Lieutenant v. Arnimder 11. Kompagnie einige Worte zugerufen.
Auch die weitere Angabe, daß Lieutenant Weinhagen etwa 50 Schritte vom West-saume des Bois de Tronville gefallen sei, ist unrichtig. Das Füsilier-Bataillon des Re-giments Nr. 57 ist gar nicht in der Nähe der Tronviller Büsche gewesen. Der hinterdem rechten Flügel-Halbbataillon (12., 10./57) reitende Bataillonsadjutant schreibt:„Meiner Schätzung nach war die vorspringende Ecke der Tronviller Büsche vom Halb-bataillon 12., 10./57 400 bis 500 Schritt entfernt." Lieutenant de Rege (10./57) berichtet:„Obgleich rechts hinten marschirend, habe ich von den Tronviller Büschen nichts bemerkt.Sie müssen daher ziemlich entfernt gewesen sein." Ebenso äußert sich Feldwebel Kunad(12./57). Ein Offizier des 1. Garde-Dragoner-Regiments, der am 17. August die ge-fallenen Kameraden seines Regiments aufsuchte, schreibt: „Nach langem Suchen in östlicherRichtung fand ich endlich den Major v. Kleist, weit ab nach den Tronviller Büschen zu,in der Umgebung von 300 Schritt keinen todten Deutschen oder Franzosen." EinePatrouille des Füsilier-Bataillons Regiments Nr. 56 fand in der Morgendämmerung des17. August den schwer verwundeten Lieutenant Schreiber in der Nähe des Grabes Nr. 121.Die Patrouille ging nach dem westlichen Vorsprunge der Waldung, um Holz zu einerTragbahre zu holen, und fand weder auf dem Wege dorthin, noch auf dem Rückwege auchnur einen Todten oder Verwundeten.
*) Das noch heute vorhandene Grab war, wie aus der Signatur der Meßtischauf-nahme hsrvorgeht, bereits 1871/72 mit einem größeren Steinkreuz versehen. Der Avan-tageur Meißner (5./16) war bei der Anlage des Grabes am 17. August zugegen. Erfand die vier gefallenen Offiziere der 4. und 8. Kompagnie in der Nähe der Grabstättezwischen Mannschaften des Regiments Nr. 16 und veranlaßte persönlich, daß der vor-wärts des nördlichen Schluchtrandes aufgefundene Regimentsadjutant, Premierlieutenantv. Arnim — vergl. S. 51 — in die Schlucht hinuntergetragen wurde, damit er mit seinemBruder, dem Hauptmann v. Arnim, noch im Tode vereint sei.
Das noch heute vorhandene Grab wurde von dem Premierlieutenant v. Nerseangelegt. Es bezeichnet etwa den Mittelpunkt des Raumes, aus dem die südlich derSchlucht gefallenen Offiziere des Regiments Nr. 16 aufgesunden wurden.