Anhang.
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Schritt von ihr entfernt lag noch der Degen da, wie im Todeskampfe fort-geschleudert. In der Nähe befanden sich zwischen zahlreichen Todten des Regi-ments Nr. 16 einige wenige Gefallene des Regiments Nr. 57, von denenLieutenant Freiherr v. Schimmelmann, der an Ort und Stelle diese Beobachtungenmachte, vermuthet, daß sie erst auf dem Rückzuge dorthin gelangt und dortgefallen seien.
Beim Regiment Nr. l6 hieß es, wie Hauptmann Schultze mittheilt, daßOberstlieutenant v. Rosll während des Kampfes an der Schlucht auf deren Süd-seite hinter der Feuerlinie des Regiments Nr. 16 mit gezogenem Degen entlanggegangen sei und nach dem Verbleibe seines Bataillons gefragt habe. Man ver-muthete, daß ihm während des Vorgehens das Pferd unter dem Leibe erschossenund er dadurch von seinem Bataillon getrennt worden sei. Auch SergeantMöbus (2./57) entsinnt sich, deutlich gesehen zu haben, wie beim Vorgehen daswohl tödlich getroffene Pferd des Oberstlieutenants v. Rosll sich aufgebäumt habeund dann niedergestürzt sei. Lieutenant v. Hövel, der verwundet am Wege nachSt. Marcel 250 m südlich des Punktes, wo die Leiche des Oberstlieutenantsv. Rosll gefunden wurde, liegen geblieben war, berichtet, daß während des Rück-zuges zuerst Oberstlieutenant v. Rosll, später Oberstlieutenant Sannow, beidevon vorne kommend, bei ihm gewesen seien und den Versuch gemacht hätten,ihn fortzuschaffen. Er vermuthe, daß Oberstlieutenant v. Rosll noch ein-mal vorgegangen und dabei gefallen sei.
Nr. 35 zu Seite 54.
Nur allein in der Zeit, wo Major v. Scherfs mit dem Sammeln derTrümmer nördlich der großen Straße noch beschäftigt war, hat sich Generalv. Schwartzkoppen von seinem Generalstabsoffizier getrennt. Das in den„Kritischen Tagen" berichtete Zusammentreffen eines Korpsadjutanten mit demGeneral v. Schwartzkoppen kann daher, da der Divisionskommandeur ganz alleingewesen sein soll, auch nur in dieser Zeit südlich der großen Straße stattgefundenhaben. Der dem General v. Schwartzkoppen zu einer Zeit, wo er gesammeltenAbtheilungen der Brigade bereits die Richtung auf Tronville gegeben hatte, inden Mund gelegte Ausspruch: „Rückzug auf Thiaucourt" muß daher aufeinem Versprechen oder Verhören beruhen, denn die Maßnahmen des Generalsv. Schwartzkoppen zeugen wider diesen Ausspruch.
Der zweite Divisionsadjutant, Premierlieutenant v. Bernuth I., stellt mitBestimmtheit in Abrede, den Befehl: „Rückzug auf Thiaucourt" dem Generalv. Wedell überbracht zu haben, und fügt hinzu: „General v. Schwartzkoppen be-fahl, daß die zurückströmenden Reste bei Tronville zu sammeln seien. Spätergriff er persönlich ein und sammelte zwischen den Straßen von Mars la Tournach Tronville und Les Baraques Mannschaften. Dort erst ertönte der Ruf:„Rückzug auf Thiaucourt!" (Vergl. ferner v. Scherfs, „Kriegslehren", zweitesHeft, S. 254, 2 ' Anmerkung.)
Nr. 36 zu Seite 55.
Die Französischen Quellen berichten über die Verfolgung der Bri-gade Wedell das Nachstehende:
Geschichte des Artillerie-Regiments Nr. 15, S. 161: „Der Feind wird zurückgeworfen. Nach einer halben Stunde nimmt die Batterie (12. Mitrailleusen-)ihre alte Stellung wieder ein." — Dick de Lonlay schreibt — Theil 111, S. 273 —:„Die Artillerie hat ihre Munition ergänzt. Sie nimmt ihre alte Stellung wieder