Anhang.
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Nr. 27 zu Seite 49.
Lieutenant de Rege (10./57) schreibt: „Als wir die höchste Erhebung diesseitsder Schlucht erreicht hatten, wurde kommandirt: -Rechts und links marschirt aufMarsch! Marsch!-- Ich lief rechts heraus. An meinem Platz in der zu bildendenLinie angekommen, gewahrte ich, rückwärts sehend, unfern furchtbaren Verlust, derin einer halben Minute eingetreten war. Nur wenige Leute waren dort, wounsere Linie hätte sein sollen; dahinter sah ich die übrigen in dicken Massen amBoden liegen. Ein wenig halblinks vorwärts von mir bemerkte ich einigeDornbüsche" — augenscheinlich die am Wege nach St. Marcel östlich der hohenPappel stehenden —, „an denen einige unserer Offiziere und Soldaten waren.Diesen strebte ich zu."
Nr. 28 zu Seite 50.
Auch die Französischen Quellen berichten von dem heftigen und wirk-samen Preußischen Gewehrfeuer.
Dick de Lonlay schreibt — Theil III. S. 256. 258 —: „Ein wahrer Blei-regen fällt auf unsere Leute, die, bald liegend, bald aufrecht, immer Feldgewinnen. Der Rauch ist so dicht, daß man kaum die feindlichen Reservenjenseits der Schlucht und die hinter Getreidehaufen verborgenenSchützen diesseits derselben bemerkt . . . Diese braven Leute gehen untereinem schrecklichen Feuer vor; sie sparen das ihre auf nahe Entfernung, dennsie haben Befehl, vornehmlich das Bajonnet zu gebrauchen."
Air. 29 zu Seite 50.
Wie nahe die Entfernung war, die zuletzt die Kämpfenden trennte,geht aus folgender Mittheilung des Premierlieutenants v. Neröe (3./16) hervor:„Ich habe noch das Gesicht eines Offiziers deutlich in der Erinnerung, der mirgegenüber stand, in demselben Augenblicke avancirte, als wir vorgingen, und dervor seiner Truppe fiel, gleich nachdem ich durch einen auf ganz kurze Entfernungabgegebenen Schuß am Arme verwundet worden war. Der Mann steht mirnoch heute vor Augen, von dem ich annehme, daß er aus mich geschossen hat."
Nr. 30 zu Seite 51.
Die doppelte Umfassung der Brigade Wedell ist von dem in Ge-fangenschaft gerathenen Lieutenant Simmersbach (4./16) deutlich beobachtet worden.Dieser Offizier bemerkt: „Ich schließe aus den Aeußerungen eines Lieutenantsvom Zäger-Bataillon Nr. 20, daß dessen Bataillon zuerst östlich von unsermRegiment die Schlucht erreichte und in dieser gegen uns vorging." Die Geschichtedes Linien-Regiments Nr. 13 sagt — Seite 83 —: „Es ist ungefähr 5 Uhr.Das lebhafteste Feuer entspinnt sich auf der ganzen Linie, die links desII. Bataillons durch Theile der Division Cissey verstärkt wird. EinTheil des Bataillons bildet einen Offensivhaken, der den Grund derSchlucht bestreicht und den Gegner in der Flanke faßt, der anhält,zögert und zurückweicht." Hiermit übereinstimmend bemerkt das Kriegstage-buch der 7. Kompagnie des Regiments Nr. 16: „Die 6. Kompagnie, die der 7.mit einem Zwischenräume von mindestens 800 Schritt zunächst stand, muß denRückzug früher angetreten haben als die übrige Linie, denn, als die 7. Kompagnieden Rückzug noch nicht begonnen hatte, wurde sie schon in ihrer linkenFlanke vom Feinde überflügelt."
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