126 Fünfzehnter Brief»
zu blicken, zu streben, daß jedes Widerwärtigefür uns heilsam werde, uns diene, die Festig-keit unsers Willens, unsre Beharrlichkeit undMuth zu üben und zu stärken. — Aber warumführe ich Sie auf Gegenstände, die das Herzmit Trauer erfüllen! — Möge nie ein herbesGeschick Ihren schönen Glauben, daß eine lie-bevolle Hand uns durchs Leben leitet, auf dieProbe stellen, möge er Sie unerschüttert be-gleiten und Sie trösten, wenn fremdes LeibenSie betrübt.
Sechzehnter Brief.
am La. Octob.
Da es in der Astronomie oft auf eine genaueZeitbestimmung ankömmt r so ist es nöthig, daßich Sie einmal mit genauem Angaben über dieEintheilung der Zeit unterhalte. Bisher mußteich mich auf sehr oberflächliche Zeit-Angabeneinschränkcn, und obgleich die Minuten und Se-kunden an sich kein Interesse für Sie haben, sowerden Sie doch zu wissen verlangen, wie die