„gen würden, so sehe ich eS ein, daß sie cS doch„nicht wagen dürsten, den geringsten Beweis da»„von vor ihrem fanatischen Haufen zu geben,„und es ohne Gefahr nicht thun konnten.
So ist es denn ewig wahr, was jener Tem»pelritter zu dem superklugen Nathan sagte,und unser brave Matta usch mit dem treffend-sten Tone der gerechtesten Indignation auöspricht:
„der Jude bleibt doch ein Jude."
Nachschrift.
Ich sehe vorher, daß diese Schrift vonmeinem Gegner seinen Glaubensgenossen, zumBeweise meines rechtswidrigen Judenhasses,mitgetheilt werden wird. Der erste Vorwurf,mit dem die Juden einen Hamman, oder Ju-denfeind. belegen, ist die Beschuldigung der Un-wissenheit, die um so leichter Eingang und Glau-ben findet, da sich selten ein Jurist, und noch selte-ner ein Advokat von Professo», mit derjenigen Lit-teratur beschäftigt, dcrenKenntniß.um über diesenGegenstand zu schreiben, erfordert wird. Auchwerden mir außerdem Ehrentitel: HammanZorer lehudim, von den achtunddreißigSchimpfnahmen, mit denen die Juden die Chri-sten belegen, wohl mehrere zu Theil werden.Damit jedoch die Juden, Judengenossen, Ju-däizanten und Judenfreunde, besonders aberdie jüdischen Kultur- und tzumanitats-Direktoren, sich mit dem Ekelnamen einesAmratzen, und dem Vorwürfe der Jgno- 'ranz in Acht nehmen mögen; so will ich zuihrer Nachricht bemerken, daß ich als ehemali-ger Theologe in Halle, theils als Schüler desdortigen Waysenhauseö, theils als Student,