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Wider die Juden : ein Wort der Warnung an alle unsere christliche Mitbürger
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etwas anders erwarten lassen, als daß ge-schieht, was wir täglich sehen, daß in einemStaate, wo der unumschränkteste König mirmeine väterliche glitte nicht nehmen darf, undwo ich gegen den allmächtigen Minister meinRecht erhalte, mich doch jeder Jude, dem eseinfallt, ungestraft ausplündert."

Wahr jsts leider, daß man vor verschie-denen Tribunalen eher die ganze Sittlichkeit,und ihr herrlichstes Produkt, die Religion an-greifen darf, als die jüdische Nation"; aberwahr, ewig wahr bleibt es auch, daß jede Ge-setzgebung verbunden ist, jene Grundsätze derWahrheit und der Weisheit zu bestattigen, nachdenen Herr Fichte die Juden beurtheilt hat.Herr Paalzow erwarb sich daher ein großesVerdienst, daß er die Richtigkeit dieser Prinzi-pien durch eine zweckmäßige Zusammenstellunghistorischer Thatsachen über die.bürgerliche Ver-fassung der Juden darthat; und seine Bemü-hungen bleiben deshalb um so schrtzenswerether, da solche auf Erfahrung und Geschichtevieler Jahrhunderte gegründete Beweise allge-mein überzeugender sind, als'die scharfsinnig-sten Argumente spekulativer Philosophen, denenman gewöhnlich, ohne viele Umstünde, den Vor-wurf der Unverstandlichkeit, oder den Einwandmacht, daß die Sache wohl in der Theorie rich-tig seyn könne, jn der wirklichen Welt abernicht Statt finde.

Im ersten Abschnitte liefert der Verfassereinen historisch-politischen Abriß Per Verfassungder Juden in Egypten vor und nach ihrer Fluchtso wie auch während ihrer babylonischen Ge-fangenschaft, bis zur Zerstörung Jerusalems.Der zweite Abschnitt enthalt ihr Schicksaal im