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nun nicht der Fall, so ist es ein Beweis für die unrich-tige Stellung des kleinen Spiegels (der große ist be-reits nach dein Vorigen richtig gestellt worden) und wirhaben es dabei mit dreien Fällen zu thun:
1) Wenn dasGegenbilö zwarinderselbenVertikalebene mit dem Bilde aber bedeutendhoher 6) oder tiefer als das letztere steht. Diesbeweiset, daß beide Spiegelgrundlinien zwar parallelmit einander, aber der kleine vorwärts oder rückwärtsübcrhängend geneigt und nicht vertikal auf der Ebenedes Limbus steht. Man wird daher eine von den bei-den, vor und hinter dem kleinen Spiegel angebrachtenSchrauben, anziehen oder Nachlassen, bis das Gegenbilddadurch so viel höher oder tiefer reflektirt erscheint, daßdie Scheiöungslinie des belegten und unbelegten Theilsdes kleinen Spiegels beide Bilder in der Mitte zudurchschneiden scheint.
2 ) Wenn beide Bilder zwar in gleicherHöhe, aber nebeneinander erscheinen.Dies beweiset, daß beide Spiegel zvar vertikal auf derEbene des Limbus, aber daß ihre Grundlinien, alsoauch die Spiegel selbst nicht parallel sind, welches wennder Nonius aus Null steht, nothwenöig stakt findenmuß. Dies ist es was inan die Kolimation nennt.Wenn das Gcgenbilö rechts neben dem Bilde erscheint,so heißt die Kolimation positiv, weil sie den zu mes-senden Winkel vergrößert und daher von dem abgele-senen abgezogen werden muß. Erscheint aber das Ge-genbild links neben dem Bilde, so nennt man die Ko-,
*) Erscheint das Gcgenbild zu hoch, so wird es am Endeunsichtbar, d. h- über den kleinen Spiegel hinaus resiektirt-