n
oben angesehen, eine genaue Verlängerung und keinenWinkel bilöen müssen, versteht sich von selbst.
Die gefalzte Alhidade.
Es ist eine Bedingung, daß sich die gesalzte Allst»dade bei der Oeffnung des Instruments in einer undderselben Ebene bewegen muß, damit der aus ihr ste-hende kleine Spiegel jederzeit in seiner vertikalen Lageerhalten wird. Zu dem Ende ist an den neueren Eng-lischen Reflektoren der zylindrische, die Bewegung derAlhidade regulirende Zapfen mit einem Knöpfchen undeiner Schraube versehen, wodurch gänzlich das soge-nannte Federn der Alhidade vermieden wird. Der re-gulirende Zapfen muß übrigens mit feinem Mittelpunk-te genau auf die Peripherie des Kreises stehen, zu dembeide Spiegelstächen Tangenten sind. Die Mittellinieder Alhidade muß, wenn der Nonius auf Null zeigt,genau vertikal über dem Mittelpunkt des Limbus ste-hen und nicht seitwärts desselben vorbei gehen. AmEnde der Alhidade befindet stch das Okularplättchen mitdem Augenloche. Das letztere muß gerade so hoch überdie Ebene des Limbus stehen, als die Scheidungsliniezwischen dem belegten und nnbelegten Theile des klei-nen Spiegels, so daß von beiden gleichviel Strahlenzum Auge gelangen können» Es muß ferner keine zugroße Oeffnung haben, sonst entsteht eine nachtheiligeParallaxe, welche um so größer ist, je näher das Augean die Oeffnung gebracht wird.
Stellung der Spiegel.— Kolimation.
Es ist eine Hauptbedingung, daß beide Spiegelgenau vertikal auf die Ebene des Limbus stehen; ih-