i6g Von £ippardj fctö auf $ttolemau$.
habe, §er, 3>ie 2lßronomie Reifte ungerechter SSBeißi»en SCBiberwillen, ben mau gegen ihre €$cbweßer hegte.<Sie waren fo mit einattber perbunben, baß permuthlichbie Äöpfe fowoht bie SßJahrhetfen ber einen, alß bieder»thumer ber anbern jugleich aufnahmen. $>iefe Urfacßeiß wahcfcßeinlith, allein ße ftnbet nicht bei ber ©eome»trie unb -DRecbanif ßatf, unb wir bemerken nid;t, baßbie Dtömer barin größere gortfehritte gemalt haben,tleberbieß haben wir gejeigf/ baß bie Verachtung ber2(ßrologie nicht fo allgemein $u 0vom war. ©ne na»türlicßere tlrfacße ftnbet man in ber begründen ©ntwif»felung beß menfcblidben Verßanbeß bei ben Römern,©ie ©inbilbungßfraft regiert juerß; bie Äünße, wel»ehe ße ßernorbringt, unb bie ße angenehm macht, bieSDicßtfunß, bie Berebtfamfeit bejaubern unb feffcln bte©emuther. ©ff muß ßdb baß Blenbwerf jerfireuen,ehe man ben ©efeßmaef an folcßcn SGBahrheiten entßehenßeßt; bie ßrengen SEBijfcnfchaften werben jufc^t fulti»oirt. 5Die Diömer fyatttn niifctSRuße, biefe »erfebieb*iten ©pochen ber ©ntwicfelung beß menfdhlidhen 33er»ßanbeß burdßaugehen. in ober 2fntri»
gucn »erwicfelf; bereinigt, bie ©rbe ju erobern; obergetheilt, ße ju jcrßucfeln; beßänbig mit ©taatefaeßenbefchäß'tigt, burdh bie 2Bahl ober bie Vertreibung ber5prannen beunruhigt, lernten ße nie ben rußigenßanb ober bie SÖluße beß ©eißeß fennen, befjfen ganje^h^igfeit alßbann ju ben SSöiffcnfchaften fortgciogenWirb. SOlan fultibirte bie Berebtfamfcit, infofern ßeiu SBurben führte* 4?äffe aber ein <Pri»atmann benSvuhnt in ber wiffenfdhaftlidben faufbahn gefugt, fowürbe er ißn nie gefunben, unb feine SRitburgcr würbenihn nicht einmal bemerft haben. 35ieß betritt bie 3Bif*fenfehaften im allgemeinen; allein man fann noch fagen,baß bie Sßißenfchaften, welche auf Beobachtung unb©rfaßrung gegrünbef ßnb, unb folglich $oßen unb an»ßaltenbe Arbeiten erforbern, wie baß @tubtum beß^simmelß in ben SXepublifcn nie große $octfchritte ge»madßt haben. Vuhen, ber faß immer »on ißter