244 Deutscher Orden. St. Vituscapclle. Kloster Grauhof.
das Hospital sein, welches schon in einer Nenwcrkschen Urkunde erwähntwird. Hcincccius bezeugt, daß diese fromme Anstalt den Johanniternuntergeben gewesen sei. U
35. Der Deutsche Orden.
Nach einem Aufsatze in den Braunschwcigschen Anzeigen 2) scheintder Orden schon in diesem Zeitabschnitte in Goslar begütert gewesenzu sein; nach Harenberg wäre die Comthurei von dem kaiserlichenVogte Gisilbcrt im Jahre 1227 gestiftet, jedoch tritt der Orden inGoslar urkundlich erst später hervor.
36. Die St. Vituscapelle
mag hier noch genannt werden, obgleich sie keine klösterliche Genossen-schaft umfaßte. Sie ist vermuthlich im Jahre 1184 gegründet, 4) wardem Abte zu Corvei untergeben, und eine Clause mit einer Clausnerinwar schon in diesem Zeitabschnitte mit der Capelle verbunden.
37. Das Kloster auf dem Georgenberge. Grauhos.
Das Kloster auf dem Georgenberge erfreuete sich unter seinemtüchtigen Probste Gerhard mannichsacher Begünstigungen. Die Bautengingen fort. Bischof Bernhard wcihete am 12 . Junius 1131 denChor und den Altar der h. Maria und des h. Georgins. EineUebersicht über sämtliche Besitzungen des Klosters gewinnen wir auseiner Urkunde Bischof Bernhards vom t' 2 . Junius 1131. Er bestä-tigt darin den Wald Al zwischen den beiden öffentlichen und altenStraßen, deren eine nach LölliZsootst, die andere nach Immenrodeführe; zu Schwanebeck im Halberstädtischcn dreißig Hufen mit ihrenHausstellen und drei Mühlen, auch der Kirche, wozu 61/2 Hufengehören; in LdUilrssäork eine halbe Hufe mit der Hausstelle; amLindberge 31/2 Husen mit der Waldung, welche Nordholz heißt; inPungenstide eine Halbe Hufe mit der Hausstelle; in Eilenrothe 2 V 2 Hufenmit drei Hausstellen; in Leve eine Hufe mit der Hausstelle; in Heissum
>) Ilsirreeo. 216. Für die spätere Zeit: tratsr UkertllL rv^tings Prior elomusk. sspulcri extra inuros Lloslariae oräims s. clom. bosx. s. .löst. Aerosol. Wohl-brück, Gesch. des ehemal. Bisth. Lebus I. 590.
2 ) Vom Jahre 1755. St. 87.
3) Siehe auch Beitr. zur Hildesh. Gesch. II. 210.
I) Reineee. 182. Nach einer Nachricht in den Braunschw. Anz. von 1755St. 62. schon im eilsten Jahrhundert; auch sei ein Benedictinerkloster damit ver-bunden.