größtcntheils nicht eigentlich erfunden —sondern vielmehr ungcsucht gefunden odervon selbst entstanden — es sind kleine an-spruchlose geistige Naturgcwächse. Sowie wirkliche Begebenheiten dem Aesopseine Apoiogen eingaben, so sind auch diemeisten dieser Parabeln Früchte und Ein-gebungen eines Augenblicks. Ein Blickauf einen blühenden Rosenstrauch oder indas Abendrots), irgend eine kleine Freude,der stille Nachgcnuß eines m traulicherFreundschaft verlebten Stündchens, derdankbare Hinblick auf ein schönes Buch,ein Spiel mit einem Kinde oder sonst ir-gend eine Kleinigkeit — erzeugten diese -Spiele des inncrn Menschen, die ich nichtwohl entbehren kann, und nun auch mei-nen Freunden mittheile.
») So verdankt z. B. die Parabel N. 37. ihre .Entstehung einem Aufsatze „ über den Wahr»bcitsinn im Wolke" von »nscrin ehrwürdi-gen Prior Ha ogcn, dem ich dieselbe auchgerne, «um Zeichen meiner innigen Vereh-rung , widmen möchte.