Druckschrift 
[1] (1805)
Entstehung
Seite
XVI
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Einige hatten auch wohl einen ernsternUrsprung. Denn es wandelt zuweilen denMenschen ein Bedürfnis) an, sich das All«tägliche, oder das, was ihm traurig dünktauf Erden, unter einem freundlichern Bil-de, als die Außcngestalt giebt, vorzustel-len. So entstand bey dem wehmüthigenAndenken an dich, früh vollendete L...E ...! das Bild 21 und ich sah nunauf deinem Grabe die beiden kindlichenGenien sich umarmen, und dich, in ihrerMitte, dem schöner» Erwachen entgcgen-schlummern. Ebenso entstanden meh-rere andre.

Natürlich werden diese Parabeln da-durch selbst unter einander verschieden scynin Ton und Farbe, jenachdem die Stim-mung verschieden war, in welcher sie em-pfangen und gebohren wurden. Manchekönnten vielleicht in ihrem Ursprung einenliefern und zarter» Sinn gehabt haben,als Federn und Tinte darzulegen vermoch-ten, und manche mögen denn auch immer-hin als ein unschuldiges Spiel mit der