„ im moralischen Gefühl verliehen. Schon„ der bloße Reiz in Tönen und Farben„nimmt gleichsam eine Sprache an, die„einen hohen Sinn zu enthalten scheint,„ und die Natur näher zu uns führt! " —oder auch, wenn man will, eine Stelleaus Jac. Böhms theosoph. Sendschrei-ben, die also lautet: „der Himmel Kräfte„arbeiten stets in Bildnissen, Gewächsen„und Farben, zu offenbaren den heiligen„ Gott, auf daß er erkannt werde in allen„ Dingen." — Oder auch — um dieDreizahl voll zu machen — das Mottodieses Büchleins, wenn man es allego-risch deuten und unter Poem die Na-tur verstehen wollte, in sofern der mensch-liche Geist ihr Ordnung, Form und FarbeSiebt.
Es versteht sich übrigens, daß diese hö-here übersinnliche Tendenz der paraboli-schen Dichtung nicht die niedere ausschließe,nach welcher sie bloS lehrend erscheinetund eine allgemeine Wahrheit «ersinnelicht, in welchem Fall sie sich der Fabel,,