Druckschrift 
[1] (1805)
Entstehung
Seite
XIII
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im moralischen Gefühl verliehen. Schon der bloße Reiz in Tönen und Farbennimmt gleichsam eine Sprache an, dieeinen hohen Sinn zu enthalten scheint, und die Natur näher zu uns führt! "oder auch, wenn man will, eine Stelleaus Jac. Böhms theosoph. Sendschrei-ben, die also lautet:der Himmel Kräftearbeiten stets in Bildnissen, Gewächsenund Farben, zu offenbaren den heiligen Gott, auf daß er erkannt werde in allen Dingen." Oder auch um dieDreizahl voll zu machen das Mottodieses Büchleins, wenn man es allego-risch deuten und unter Poem die Na-tur verstehen wollte, in sofern der mensch-liche Geist ihr Ordnung, Form und FarbeSiebt.

Es versteht sich übrigens, daß diese hö-here übersinnliche Tendenz der paraboli-schen Dichtung nicht die niedere ausschließe,nach welcher sie bloS lehrend erscheinetund eine allgemeine Wahrheit «ersinnelicht, in welchem Fall sie sich der Fabel,,