Druckschrift 
2 (1818)
Entstehung
Seite
267
Einzelbild herunterladen
 

i Z.Ab. Anwend.aufd.Umdr.v.Räd. bei Maschinen. 267

Da es nicht meine Absicht ist, in die eigentliche Ma-schinenlehre einzugehen: so kann ich über die sonst hiebeivorkommenden Betrachtungen nichts hinzufügen.

H. zo;. Aufgabe. An dem Umfange des Radeseines Räderwerkes (H»g. 92.) wirkt das Gewicht

p, um die käst - ^ zu heben, die am Umfange derWelle 6O des letzten Rades angebracht ist. Man sucht,mit welcher beschleunigten Bewegung di? Last gehobenwird, wenn p die Ueberwuchc hat.

Auflö su n g. Die Halbmesser der Räder 8^. a,DO b, L6 -- e und der Wellen ^8 ^ «, OL A.6O sind gegeben; auch kennt man das Moment derTrägheit des ersten Rades mit seiner Welle des

zweiten mit seiner Welle lVl. m?, des dritten mit seinerWelle N, wo 8, lVl, die Masten dieser ein-zelnen Theist bedeuten- Da nun das Moment der Träg-heit der Last in Beziehung auf die dritte Umdrehungsaxe^ ist (wenn die Masse heißt, deren Gewicht

ei ist,), so ist für die um O bewegten Massen die Sum-me der Momente der Trägheit und

es ist folglich eben so gut, als.ob in L, in der Entfernung

c von der Axe eine Masse 3

--ange.

bracht wäre; denn diese würde eben das Moment derTrägheit haben.

Wäre wirklich'diese Masse 5 in L angebracht, sohätte sie in Beziehung auf die zweite Axe ein Moment derTrägheit 8 . Ar und das gesammte Moment der Träg-heit der um O bewegten Massen wäre

. , O . >),r Ar . A?

-s-^ 4N,in-,

also eben so groß als das Moment der Trägheit einer in Vangebrachten Masse8, wenn

s) ^ A? , ^ 11^ Ar

^ ^ " er br -i- ' Ware,

Wenn diese Masse in der That an 8 angebracht wäre,